Bauchemiehersteller Ardex beteiligt sich mehrheitlich an Wakol

Quelle: obs/ARDEX GmbH/Ardex GmbH

Die Ardex-Gruppe baut ihre Position als einer der weltweit führenden Bauchemiespezialisten weiter aus. Das Wittener Familienunternehmen hat eine Mehrheitsbeteiligung an dem Verlegewerkstoff-Hersteller Wakol (Pirmasens) übernommen. Mark Eslamlooy, CEO der Ardex-Gruppe, setzt damit weiterhin auf Wachstum und Internationalisierung – und auf den Standort Deutschland. „Rund 80 Prozent unseres Umsatzes von 610 Millionen Euro erwirtschaften wir schon heute im Ausland. Zugleich investieren wir derzeit massiv in unseren Stammsitz in Witten, und auch der Wakol-Standort Pirmasens wird erhalten und ausgebaut“, so Mark Eslamlooy.

Mark Eslamlooy betont, dass beide Unternehmen weiterhin eigenständig agieren werden. Wakol wird künftig ein selbständiges Unternehmen innerhalb der Ardex-Gruppe sein. Dabei sollen die Verlegewerkstoffe, Industrieklebstoffe und Sealing Compounds des Pirmasenser Familienunternehmens noch stärker international vertrieben werden. „Unser Netzwerk in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten ist der Schlüssel dazu“, sagt Mark Eslamlooy. „Denn die Produktsegmente und die Qualitätsorientierung beider Partner ergänzen sich ideal.“

Eslamlooy geht von weiterer Konsolidierung in der Bauchemie-Branche aus

Mit der Mehrheitsbeteiligung an Wakol treibt Ardex die Konsolidierung der Bauchemiebranche weiter voran. „Seit 2011 haben wir weltweit fünf größere Akquisitionen getätigt, auch in Neuseeland und Asien“, so Mark Eslamlooy. Dabei setzt Ardex stets auf Erhalt und Ausbau der Standorte und des Mitarbeiterstamms. Die Zukäufe ergänzen das nachhaltige organische Wachstum, das auch durch eine hohe Innovationsquote gestützt wird. „Mehr als 30 Prozent unseres Umsatzes erwirtschaften wir mit Produkten, die noch keine fünf Jahre alt sind“, betont Mark Eslamlooy. „Das ist in unserer Branche ein Spitzenwert.“

Für die Zukunft rechnet Eslamlooy mit einer weiteren Internationalisierung seiner Branche. „Wir verfolgen unseren Wachstumskurs konsequent weiter, auch in den Schwellenländern – wenn erforderlich auch antizyklisch und im Bewusstsein unterschiedlicher Geschäftskulturen.“