Energiewende in der Türkei Fachmesse und Kongress
“All Energy Turkey”, 11. und 12. September 2013, Istanbul
Die Türkei verzeichnet nach China das zweithöchste Nachfragewachstum bei Erdgas und Strom. “Unser Leistungsbedarf wird sich auch im nächsten Jahrzehnt verdoppeln. Jetzt importieren wir noch 72 Prozent unseres Energiebedarfs, aber wir werden nicht einmal mehr ein Drittel unseres heutigen Erdgas-Imports benötigen”, erklärte Premierminister Recep Tayyip Erdogan gegenüber der Deutschen Welle (DW.de, 19.5.2013). Die Abhängigkeit von Rohstoffimporten soll durch die Einrichtung der Strombörse EPIAS reduziert werden, die Ende September dieses Jahres ihre Arbeit aufnimmt.
Die Energiebörse sorgt für eine transparentere und verlässlichere Strompreisbildung und erhöht damit die Investitionschancen für deutsche und europäische Unternehmen. Der Think Tank SETA (Stiftung für politische und wirtschaftliche Analysen) geht in einer Studie davon aus, dass die EPIAS weltweit zur drittgrößten Energiebörse aufsteigen wird. “Die Börsengründung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem regionalen Akteur und Stützpunkt für den Energiehandel”, resümieren die Analysten von SETA.
Die Kongressmesse “All Energy Turkey” (AET), die am 11. und 12. September 2013 in Istanbul stattfindet, konzentriert sich auf die Themen Energiehandel, Sales, Vertrieb und Marketing. Die AET bietet Entscheidungsträgern aus Energiewirtschaft und Politik damit ein Forum zum Austausch über operative Themen wie beispielsweise den rechtlichen Rahmen im Energiesektor, Risiko- und Portfoliomanagement, Marktregulierung sowie Preise und Marktgestaltung für den Energie-Großhandel.


