Start des Förderprogramms „digital//memory“

Copyright Stiftung EVZ, Raum11 - Amélie Losier. Quelle: Stiftung EVZ - Agentur Raum 11.

Stiftung EVZ unterstützt neue digitale Formate für die historisch-politische Bildung.

Heute startet das Programm „digital//memory“, das digitale Bildungsprojekte in Polen und Deutschland fördert. Ziel ist es, neue digitale Formate wie Virtual Reality Anwendungen und Apps für den Bereich der historisch-politischen Bildung zu erproben. Bildungsorganisationen und neue digitale Partner nutzen in Kooperation die Lern- und Kommunikationswelten der modernen Informationsgesellschaft und stärken durch ihre Wirkung das demokratische Gemeinwesen.

Entwicklung einer „Erinnerungskultur 4.0“

„Onlineformate sind heute eine der beliebtesten Quellen historischer Bildung. Die Praxis zeigt aber auch, wie bedeutsam die Rolle des authentischen Ortes ist. Wir bringen beides zusammen und vernetzen authentische Orte und geschichtliche Erfahrung mit digitalen Informationstechnologien zu einer „Erinnerungskultur 4.0“, so Dr. Andreas Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Für das Förderprogramm stellt die Stiftung EVZ insgesamt 500.000 Euro zu Verfügung. Die Ausschreibung und weitere Informationen finden Sie unter dem nachfolgendem Link.

Über die Stiftung EVZ und ihre Förderschwerpunkte

Die Stiftung EVZ wurde im Jahr 2000 gegründet, um Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während der Zeit des Nationalsozialismus zu entschädigen. Seit 2001 leistet die Stiftung EVZ zudem humanitäre Hilfe für Überlebende, fördert die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und stärkt zivilgesellschaftliches Engagement in Mittel- und Osteuropa.