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IWS Gründer und Generalsekretär Peter Nußbaum im Interview

v.l.n.r.: Peter Nußbaum, Vorstand IWS, Michael Assen (Chefredakteur Deutsches Business TV), Prof. Dr. Federico Foders, Präsident IWSv.l.n.r.: Peter Nußbaum, Vorstand IWS, Michael Assen (Chefredakteur Deutsches Business TV), Prof. Dr. Federico Foders, Präsident IWS

DBTV: Was hat Sie dazu bewogen den Senat zu gründen?

Peter Nußbaum: Ich war lange im Vorstand eines renommierten deutschen Wirtschaftsverbandes tätig und habe in dieser Zeit intime Einblicke in die Arbeit ähnlicher Verbände gewinnen können. Das Ergebnis meiner persönlichen Erfahrungen war eine tiefe Unzufriedenheit mit dieser traditionellen Verbandsarbeit. Genau aus diesem Grund möchte ich Unternehmen und Unternehmern eine Plattform bieten, die eben nicht diese traditionelle Verbandsarbeit bietet.

DBTV: Worin sehen Sie den Sinn eines Zusammenschluss von Führungskräften?

Peter Nußbaum: Mein Ziel ist es, unterschiedliche Kräfte aus unterschiedlichen Branchen zu bündeln. Durch einen praxisnahen und lebendigen Austausch schaffen wir wertvolle Synergien und eröffnen neue und mitunter unerwartete Möglichkeiten in Hinblick auf eine praxistaugliche, ökosozial verantwortliche Marktwirtschaft. Die Senatoren die sich im Internationalen Wirtschaftssenat e.V. zusammenschließen, haben die Möglichkeit sich auf Führungsebene über die unterschiedlichsten Themen – Digitalisierung, Energiewirtschaft, Personalführung, Mittelstandsentwicklung, Globalisierung… – auszutauschen und Impulse zu geben.

DBTV: Warum ist es wichtig heutzutage gut vernetzt zu sein?

Peter Nußbaum: In der heutigen schnelllebigen und sich wandelnden Zeit kann man nicht alles wissen, man benötigt lediglich die richtigen Kontakte und ein gut funktionierendes Netzwerk um den Unternehmenserfolg zu sichern. Aber verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Es geht uns nicht darum das jemand Mitglied in einem oder unserem Senat ist. Das Netzwerk für einen Unternehmer beginnt mit den Ansprechpartnern seines Wirtschaftsstandortes, Lieferanten und am Ende Kunden die in seinem unmittelbaren Netzwerk leben. Ein übergreifendes Netzwerk, wie wir es haben, soll dazu dienen das die Teilnehmer Möglichkeiten und Informationen erhalten, die er in seinem unmittelbaren Netzwerk nicht findet.

DBTV: Welche Unternehmer sind für Sie interessant?

Peter Nußbaum: Der Internationale Wirtschaftssenat e.V. versammelt unter seinem Dach Senatoren, die sich zunächst einmal in Wort und Tat dem traditionsreichen und absolut zeitlosen Wertekanon des „Ehrbaren Kaufmann“ verpflichtet fühlen. Das ist eine Grundvoraussetzung. Da unser oberstes Ziel ein lebendiges Networking ist, interessieren wir uns für Unternehmer mit einem offenen Blick nach vorne und Mut zur Veränderung. Beides wiederum lebt von der Bereitschaft zu einem regen Austausch und der Fähigkeit, über den Tellerrand hinaus zu blicken und Impulse sowohl zu geben als auch aufzunehmen.

Wir haben Stand heute vom Konzern über den guten deutschen Mittelständler bis hin zum traditionell geführten Familienunternehmen sowie Start-Ups alles so vertreten, wie wir es für richtig erachten, damit alle von dieser Zusammenstellung profitieren können und werden.

DBTV: In der heutigen Zeit fehlt es gerade den Vorständlern & Geschäftsführern an eben dieser. Inwieweit ist dann ein Mitwirken beim Internationalen Wirtschaftssenat e.V. von Nutzen?

Peter Nußbaum: Auf Basis von regelmäßiger Bedürfnis und Bedarfsanalyse organisieren wir Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themenbereichen und an unterschiedlichen bundesweiten und internationalen Standorten. Des Weiteren bieten wir neben Präsenzveranstaltungen auch virtuelle Seminare an. Auf Grund unserer Vielfältigkeit können wir den

Aufwand (Anreise etc.) für unsere Mitglieder relativ gering halten. Ganz ohne persönliches Engagement ist selbstverständlich auch dem Internationalen Wirtschaftssenat e.V. kein Nutzen abzugewinnen. Aber wir verstehen uns sehr ausdrücklich als Dienstleister mit größtmöglicher Kundenorientierung.

DBTV: Wie fällt Ihr Fazit nach 3 Jahren aus? Was sind die kurz- und langfristigen Ziele des Internationalen Wirtschaftssenat e.V.?

Peter Nußbaum: Das Fazit nach 3 Jahren Internationaler Wirtschaftssenat e.V. kann durchweg positiv bewertet werden. Lassen Sie mich die Gelegenheit nutzen um meinen Vorstandskollegen und Präsidiumsmitgliedern zu danken, ohne die wir diese Zeit hätten nicht so erfolgreich gestalten können. Bis dato haben wir einen wirklich hochwertigen und für uns einzigartigen Querschnitt in der deutschen Wirtschaft zusammengebracht und tun dies nach wie vor. Wir wachsen auch in 2016 weiter und wissen selbstverständlich dass uns noch spannende und wertvolle Personen fehlen. Kurzfristig wollen und werden wir diese für den Senat gewinnen, um uns an unser gesetztes Limit heranzutasten. Wir möchten keinesfalls Massenveranstaltungen durchführen ebenso mögen wir auch keine Karteileichen.

Zusätzlich bauen wir unsere Fachbeiräte stetig aus, um nach außen Medien und Politik mit dem fundierten Wissen unserer Experten zu unterstützen, andererseits werden nach innen die Senatoren Nutznießer dieses konzentrierten Erfahrungsschatzes. Dies sehen wir als unser kurzfristiges Ziel an.

Langfristig gesehen soll der Internationales Wirtschaftssenat e.V. der Deutschland-Ableger des World Economic Council sein, das gegründet ist und nun behutsam und gesund an verschiedenen Metropolen dieser Welt aufgebaut wird. Wir sind jetzt schon weltweit durch unsere Mitglieder hervorragend aufgestellt, wollen aber lokal auch wirken können. Erfahrungsgemäß geht dies mit Verantwortlichen vor Ort besser, da auch immer die örtlichen und kulturellen Gepflogenheiten berücksichtigt werden sollten.

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