Hochschulstipendium für Flüchtlinge

obs/MSH Medical School Hamburg/Parham Khorrami/MSH

Bewerbungsphase an der MSH Medical School Hamburg startet

Viele junge Flüchtlinge in Deutschland mussten ihr Studium in ihrer Heimat abbrechen oder konnten erst gar kein Studium beginnen. Damit sie ihr Studium fortsetzen oder aufnehmen können, vergibt die MSH Medical School Hamburg zum Wintersemester 2016/17 drei Stipendien wahlweise für ein Bachelor- oder Masterstudium.

„Die Menschen haben ein schweres Schicksal erlitten. Mit dem Förderprogramm möchten wir talentierten Flüchtlingen Perspektiven für ihre Zukunft geben“, sagt Geschäftsführerin Ilona Renken-Olthoff. Die Förderdauer des Stipendiums orientiert sich an der Regelstudienzeit des gewählten Studiengangs und beträgt drei Jahre für Bachelor-Studierende und zwei Jahre für Master-Studierende. Die Studiengebühren trägt die Hochschule. Zur Auswahl stehen alle Studiengänge der MSH, wie zum Beispiel Psychologie (B.Sc.), Soziale Arbeit (B.A.) oder Klinische Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.).

Bewerberinnen und Bewerber müssen die Zulassungsvoraussetzungen für einen Vollzeitstudiengang an der MSH Medical School Hamburg erfüllen sowie über Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau B2 verfügen. Außerdem ist der Bewerbung ein persönliches Motivationsschreiben beizufügen.

„Die Flüchtlinge sind für uns eine große Bereicherung, wir heißen sie herzlich willkommen“, sagt Renken-Olthoff. Viele Studierende der MSH engagieren sich in ihrer Freizeit für Flüchtlinge in Hamburg. Sie sammeln und sortieren Kleidung für Flüchtlinge, begleiten Flüchtlinge zu Behörden und helfen Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften bei Hausaufgaben und planen gerade, kostenlose Deutschkurse in den Räumlichkeiten der Hochschule anzubieten.

Ihre aussagefähige Bewerbung senden Sie bitte, bevorzugt per Email, an ilona.renken-olthoff(at)medicalschool-hamburg.de oder per Post an: MSH Medical School Hamburg, University of Applied Sciences and Medical University, Am Kaiserkai 1, 20457 Hamburg.