Equens erweitert sein Portfolio um End-to-End Instant Payments

Quelle: DBTV

Die Instant Payment-Lösung umfasst nicht nur das automatische Clearing und Settlement zwischen Banken, sie beinhaltet auch die Zahlungsverarbeitung innerhalb einer Bank. Auf diese Weise kann Equens den Aufwand, den Banken für die Implementierung von Echtzeit-Verarbeitungsmöglichkeiten betreiben müssen, deutlich reduzieren. Der neue Service wird durch eine White-Label-App für Smartphones vervollständigt, die P2P-Zahlungen an Handynummern über einen Alias-Konvertierungsservice ermöglicht. Durch diese End-to-End-Möglichkeiten unterscheidet sich die Instant Payment-Lösung von Equens deutlich von anderen Marktlösungen, die einen viel engeren Anwendungsbereich haben.

Alessandro Baroni, CMO von Equens: „Die Erweiterung unseres Portfolios um diesen kompletten Instant Payment-Service stellt unter Beweis, dass wir das gesamte Spektrum der gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnisse unserer Kunden abdecken. Diese Lösung passt nahtlos in unsere europäische Strategie, die darauf abzielt, unsere Kunden bei den Herausforderungen zu unterstützen, mit denen sie in dem sich schnell entwickelnden europäischen Zahlungsverkehrsmarkt konfrontiert werden. Zuverlässigkeit, Kontinuität und Innovationsfähigkeit spielen dabei eine ausschlaggebende Rolle.“

Auf der Grundlage der Erfahrungen von Equens mit der Verarbeitung von 10 Milliarden SEPA-Zahlungen pro Jahr und dem Betrieb von Real-time Systemen für die Kartenverarbeitung mit einem jährlichen Volumen von 5 Milliarden Kartentransaktionen kann Equens auf einem umfassenden Know-how und einer soliden Basis aufbauen. Die Instant Payment-Lösung wird alle Vorgaben und Bedingungen des kommenden Überweisungsschemas SCTinst (in der Form, in der dieses vom European Payments Council (EPC) festgelegt wird) erfüllen und für jeden PSP (Zahlungsdienstler) bzw. jede PSP-Community in ganz Europa offen sein.

Als Mitglied der European Automated Clearing House Association (EACHA) arbeitet Equens darüber hinaus aktiv mit anderen ACHs in Europa zusammen, um die Interoperabilität zwischen den verschiedenen europäischen Zahlungsverkehrsverarbeitern zu gewährleisten, um so die größtmögliche Reichweite und wirklich paneuropäische Instant Payment-Services anzubieten.

Die End-to-End Instant Payment-Lösung wird auf der Grundlage einer Implementierungs-Roadmap entwickelt. Die Auslieferung der ersten Komponenten an den Markt ist für das zweite Quartal 2016 vorgesehen.