Berliner und Hamburger wechselten 2015 am häufigsten die Kfz-Versicherung

Quelle: DBTV

CHECK24-Kunden aus Berlin und Hamburg haben in den vergangenen zwölf Monaten am häufigsten ihre Kfz-Versicherung gewechselt. Wie schon 2014 ist die Wechselaffinität in den beiden Stadtstaaten bundesweit am höchsten. Mögliche Gründe sind ein hoher Anteil an Internetnutzern 1) sowie überdurchschnittlich viele regulierte Kfz-Haftpflichtschäden. 2)

Pkw-Halter aus dem Saarland, Niedersachsen und Baden-Württemberg wechselten vergleichsweise selten die Kfz-Versicherung – 16 bzw. 17 Prozent unter Durchschnitt. Im Schnitt ist die Wechselaffinität im Westen Deutschlands deutlich geringer als in den östlichen Bundesländern. 3)

Kfz-Versicherung: Berliner wechseln mehr als doppelt so oft wie der Durchschnitt

Berlin ist die Hauptstadt – auch bei den Kfz-Versicherungswechslern. Gemessen an der Anzahl der privat zugelassenen Pkw ist die Wechselaffinität dort so hoch wie in keinem anderen Bundesland – rund 126 Prozent höher als im Bundesdurchschnitt. Auf Platz zwei landet Hamburg. CHECK24-Kunden aus der Hansestadt wechselten ihre Kfz-Versicherung in den vergangenen zwölf Monaten 48 Prozent häufiger als der Durchschnitt.

Ein möglicher Grund: In Hamburg und Berlin ist der Anteil der Internetnutzer deutschlandweit am höchsten. 1) Außerdem haben CHECK24-Kunden aus den beiden Stadtstaaten häufiger Kfz-Haftpflichtschäden gemeldet als aus anderen Bundesländern. 2) Da ein regulierter Schaden in der Regel zur Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse und damit zu höheren Beiträgen führt, wird die mögliche Ersparnis durch den Wechsel der Kfz-Versicherung noch attraktiver.

Vergleichsweise wenige Kfz-Versicherungswechsler im Saarland und in Niedersachsen

Im Saarland und in Niedersachsen ist die Affinität für einen Kfz-Versicherungswechsel am niedrigsten – jeweils 17 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Auch Baden-Württemberger sind nicht besonders wechselfreudig. Insgesamt liegt die Wechselaffinität in den westlichen Bundesländern fünf Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, im Osten dagegen rund 22 Prozent darüber.