„Windgas“ macht die Energiewende sicher und senkt Kosten

Quelle: DBTV

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Für das Gelingen der Energiewende im Stromsektor wird es nicht ausreichen, nur Produktionsanlagen für erneuerbare Energien auszubauen. Denn Wind- und Solarkraftwerke speisen eine je nach Wetter fluktuierende Leistung ins Stromnetz ein. Bei Flauten oder in Phasen mit wenig Sonnenlicht werden deshalb ökologische Speicher wichtig. In Zeiten mit viel Wind und Sonne nehmen sie Windgas auf – Wasserstoff und Methan, die aus überschüssigem Wind- und Solarstrom erzeugt werden können. Die deutschen Speicherkapazitäten reichen aus, um die Energieversorgung bis zu drei Monate durch aus Windgas erzeugten Strom zu sichern.

Dass Windgas so die Energiewende stabilisieren kann, belegt eine neue Studie der Forschungsstelle Energienetze und Energiespeicher an der OTH Regensburg und des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool, die im Auftrag von Greenpeace Energie erstellt wurde. Darin wurde untersucht, wie ein künftiges Stromsystem in Deutschland mit und ohne Windgas aussehen würde: Schon vom Jahr 2035 an wäre die Stromversorgung mit Hilfe der Windgas-Technologie günstiger als ohne, so die Analyse.

Zudem würden fortan jährlich Milliardenbeträge eingespart. Darüber hinaus wäre es mit Hilfe von Windgas möglich, bis 2050 eine Stromversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien zu erreichen, statt der von der Bundesregierung angestrebten 80 Prozent – und das zu deutlich geringeren Kosten.

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