Weihnachten mit pflegebedürftigen Angehörigen verbringen

Quelle: DBTV

Zeit spielt die größte Rolle

„Weihnachten ist für viele Menschen ein besonderes Fest im Kreise der Familie und Angehörigen – egal in welcher Situation sie sich gerade befinden und ob sie in einem Pflegeheim leben oder in den eigenen vier Wänden“, erklärt Sabine Kösling, Vorsitzende der Landesgruppe Sachsen-Anhalt des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa). „Wir freuen uns immer, wenn die Angehörigen gerade an diesen Tagen abseits ihres Alltagsstresses Zeit mit ihren pflegebedürftigen Angehörigen verbringen. Im Idealfall kommen die pflegebedürftigen Angehörigen natürlich zu Heiligabend oder über die gesamten Feiertage mit nach Hause. Ist das nicht möglich, dann sind es die längeren Besuche im Heim, die den Pflegebedürftigen Freude bereiten. Das Wichtigste ist, ausreichend Zeit füreinander zu haben“, erläutert Kösling.

Die bpa-Vorsitzende weist darauf hin, dass Angehörige, die Fragen zur Gestaltung des Weihnachtsfestes haben, gern die Pflegedienstleitung beziehungsweise die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflegeeinrichtung ansprechen können. „Wir helfen immer gern mit praktischen Tipps weiter“, so Kösling.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 9.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen, davon über 400 in Sachsen-Anhalt, die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 275.000 Arbeitsplätze und circa 21.000 Ausbildungsplätze. Das investierte Kapital liegt bei etwa 21,8 Milliarden Euro.