WasserWelten Bochum GmbH geht an den Start

Start der Bochumer Bäder GmbH und Vorstellung des neuen Logos am 17.07.2018 v.l. Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführer für Unternehmenskommunikation, Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister der Stadt Bochum und Berthold Schmitt, Geschäftsführer Bochumer Bäder GmbH Foto: Andre´ Grabowski - Stadt Bochum, Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation.
Der Chef der neuen Bochumer Bäder GmbH will die Öffnungszeiten für die Bochumer Schwimmbäder verbessern. Foto: Lutz Leitmann - Stadt Bochum, Presseamt.

Foto: Berthold Schmitt, Geschäftsführer der WasserWelten Bochum GmbH.

Neue Gesellschaft hat seit dem 1. August den Betrieb der Bochumer Bäder aufgenommen.

WasserWelten Bochum“ ist der neue Name der Bädergesellschaft, die zum 1. August den Betrieb der sieben bislang städtischen Bochumer Bäder übernehmen wird. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, WasserWelten Bochum-Geschäftsführer Berthold Schmitt und der Sprecher der Geschäftsführung der Holding für Versorgung und Verkehr (HVV), Dietmar Spohn, enthüllten heute bei einem Pressetermin im Wellenfreibad Südfeldmark den neuen Namen und das Logo der WasserWelten Bochum GmbH.

Die WasserWelten Bochum GmbH betreibt künftig die Hallenfreibäder in Hofstede, Linden, Langendreer und Höntrop, die Freibäder in Werne und Südfeldmark sowie das Unibad in Querenburg als Sport- und Wettkampfbad. 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dem Unternehmen beschäftigt. Die Gesellschaft ist organisatorisch unter dem Dach der Holding für Versorgung und Verkehr (HVV) angesiedelt.

Das Ziel ist klar: In der neuen Organisationsform wollen wir die Attraktivität der Bäder steigern, die Zahl der Besucher deutlich erhöhen und notwendige Investitionen in die Qualität und technische Ausstattung der sieben Bochumer Bäder tätigen“, beschreibt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch den Auftrag der neuen Gesellschaft. Unter der Leitung von Berthold Schmitt wird die WasserWelten Bochum GmbH als erstes Großprojekt ein modernes Freizeitbad am Standort Höntrop errichten und anschließend ein Bäderkonzept für Bochum erarbeiten.

„Unser Anspruch ist es, die Bäderlandschaft in Bochum von Funktionalbädern der 60er und 70er Jahre hin zu modernen Wasserwelten weiterzuentwickeln, die attraktive Freizeitangebote schaffen und auch weiterhin von Schulen und Sportvereinen genutzt werden können. Dabei nehmen wir unseren Auftrag zur Daseinsvorsorge verantwortungsbewusst wahr und wollen gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des Bäderbetriebs verbessern“, stellt Berthold Schmitt, Geschäftsführer der WasserWelten Bochum GmbH, klar. „Verbesserte Angebote und kontinuierliche Investitionen sollen die Aufenthaltsqualität und Auslastung der Einrichtungen optimieren.“

Berthold Schmitt ist seit dem 1. März Geschäftsführer der Gesellschaft, zuvor war er rund 20 Jahre lang Geschäftsführer der Kölnbäder GmbH. Der studierte Sportwissenschaftler war zuvor u.a. als hauptamtlicher Geschäftsführer des Stadtsportbundes Köln e.V. und als Geschäftsführer der Sportbund Service & Marketing GmbH tätig. Schmitt ist zudem seit 2009 Vorsitzender des Spitzenverbandes auf Bundesebene, der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V., und gleichzeitig seit 2006 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft agbad des VKU NRW.

Die Bochumer Bäder zählten im Jahr 2017 insgesamt 512.230 Besucher. Sie waren bislang dem städtischen Sport- und Bäderamt unterstellt. Die Anlagen haben eine Gesamtfläche von 227.415 Quadratmetern, darunter 16.050 Quadratmeter Schwimmfläche (davon 13.156 Quadratmeter außen und 2.894 Quadratmeter innen).