Was sind die Freihandelsabkommen CETA und TTIP?

Quelle: DBTV

CETA Comprehensive Economic Trade Agreement. TTIP Transatlantic Trade and Investment Partnership.

Das heißt zunächst einmal, es sind umfassende Handelsverträge, welche völkerrechtsbindend unterschrieben werden. Diese Verträge lassen keinen Bereich des wirtschaftlichen Lebens in Deutschland aus, ob Privatwirtschaft oder Staatswirtschaft. Beide sind gleichermaßen betroffen.

Ein Prozent der 4,5 Millionen mittelständischen Unternehmen könnten von solchen Abkommen zwischen den U.S.A., Kanada und Europa profitieren und dabei sind die Zulieferfirmen schon beinhaltet. 99% der mittelständischen Unternehmen haben nichts von solchen Freihandels-abkommen. Ein Großteil der mittelständischen Wirtschaft nimmt am Export weder unmittelbar noch mittelbar teil. Für dieses eine Prozent an Unternehmen sollen offiziell Handelshemmnisse und Zölle abgebaut werden. Europäische Politiker argumentieren, dass mit diesen Freihandelsabkommen die Europäer weltweit ihre Standards setzen würden. Präsident Obama hatte unlängst in seiner State of the Union Speech erklärt: „Die einzigen, die weltweit Standards setzen sind wir“. “We are the greatest Nation on earth”. Full stop.

Auch im amerikanischen Wahlkampf kommt Bewegung in dieses Thema. Der republikanische Kandidat Donald Trump sagte letzte Woche auf ABC Networks. Er halte nichts von TPP Freihandelsabkommen.

Auch die demokratische Secretary Hilary Clinton erklärte letzte Woche vor der Vorwahl in Iowa in einer Fernsehdebatte des Senders ABC, dass Sie zu TPP dem Pazifischen Handelsabkommen, nicht Ihre Zustimmung geben könnte. Genauso äußert sich auch der demokratische Kandidat Bernie Sanders. Da die Inhalte vergleichbar sind zu CETA und TTIP ist das äußerst spannend zu verfolgen. Die Begründung für deren Ablehnung sind negative Folgen, insbesondere Jobverluste.

Quelle & Autorin: Dr. Yvonne Hannewald, Ph.D.