Vorwerk setzt auf Digitalisierung.

Geschäftsklima im Mittelstand singt.Geschäftsklima im Deutschen Mittelstand steigt.

Das Wuppertaler Familienunternehmen Vorwerk investiert und Innovationen und stärkt damit die Digitalisierung. Der Umsatz konnte 2016 erneut gesteigert werden.

Weiteres Wachstum, deutliche Investitionen in den Ausbau der Produktionsstandorte und die Weiterentwicklung digitaler Angebote: Die persönlich haftenden Gesellschafter der Vorwerk Gruppe Reiner Strecker, Rainer Genes und Frank van Oers berichteten auf der heutigen Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf über die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2016 und die Vorhaben für die kommenden Jahre.

Im 133. Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte stieg der Gesamtumsatz der Vorwerk Gruppe um 4,1 Prozent auf nunmehr 3,1 Milliarden Euro (exkl. Umsatzsteuer). Auch das Geschäftsvolumen, bei dem das Neugeschäft der akf-Gruppe in Höhe von 1,2 Milliarden Euro mit berücksichtigt wird, konnte erneut gesteigert werden. Mit einem Volumen von 3,8 Milliarden Euro wurde ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt.

Bei einem Blick auf den deutschen Markt zeigt sich die Vorwerk Gruppe ebenfalls im Plus. Der Umsatz aller deutschen Aktivitäten zusammengenommen konnte um 7,1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gesteigert werden.

Im Mittelpunkt der Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf stand das Thema Digitalisierung, das Vorwerk gleich auf mehreren Ebenen angeht. „Bereits heute verfügt ein Teil unserer Produkte über eine digitale Schnittstelle, in Zukunft wird das in zunehmendem Maße für alle Produkte gelten“, so die persönlich haftenden Gesellschafter. Allerdings gilt Digitalisierung allein nicht als Selbstzweck: „Die zentrale Fragestellung dabei ist: Was muss ein Produkt mitbringen, damit es am Markt erfolgreich sein kann und die Kunden überzeugt? Oder anders ausgedrückt: Was macht unser Leben besser? Jede neue Produktidee wird sich an diesen Fragen ausrichten.“

Natürlich befasst sich die Vorwerk Gruppe auch in der Produktion mit Fragen der Digitalisierung von Prozessen. Zudem entsteht am Standort Wuppertal derzeit ein neues Zentrum für Forschung & Entwicklung. „Wir investieren stark in den Ausbau unserer Produktionswerke, unter anderem in das Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie in eine neue Motorenfertigung“, berichteten die persönlich haftenden Gesellschafter. Dafür werden in diesem und dem kommenden Jahr 100 Millionen Euro bereitgestellt. Die persönlich haftenden Gesellschafter kündigten an, vor allem im Bereich der Softwareentwicklung und der Akkutechnologie neue Mitarbeiter einzustellen: „Den Herausforderungen aus Robotik und Digitalisierung sehen wir mit Spannung entgegen.“

Und das Wuppertaler Familienunternehmen geht – gemeinsam mit der Universität Wuppertal – noch einen Schritt weiter: In dieser Form bundesweit einmalig ist die Vorwerk Stiftungsprofessur, die derzeit an der Hochschule etabliert wird. Der neue Lehrstuhl „Technologie und Management der digitalen Transformation“ an der elektrotechnischen Fakultät wird sich in Lehre, Forschung und Transfer ganz der Thematik der digitalen Transformation widmen. „Die Professur ist an der Schnittstelle zwischen Technik, Wirtschaft und Gesellschaft angesiedelt, um Konzepte und Methoden zur Weiterentwicklung von Technologie und Management zur Gestaltung der digitalen Transformation zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen. Derzeit läuft die Auswahl geeigneter Kandidaten.“

Für das kommende Jahr kündigten Reiner Strecker, Rainer Christian Genes und Frank van Oers ein vollkommen neues Vorwerk Produkt an: „Wir bewegen uns hier natürlich weiter im Umfeld von Zuhause und Wohnen und sind davon überzeugt, mit der Produktidee eine breite Zielgruppe begeistern zu können.“