Studie: Rheinländern fällt die Wahl der Berufsunfähigkeitsversicherung schwer

Quelle: DBTV

Vor allem jüngere Rheinländer kämpfen mit der Bürokratie und vergeben Chance auf optimale Konditionen.

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wird dringend empfohlen. Doch auf dem Weg zu dieser Absicherung gibt es einige Hürden – die Auswahl des richtigen Produktes, Preises oder Vertriebsweges zum Beispiel. Die Rheinländer sind vor allem mit der Anbieterwahl beschäftigt: Jeder Dritte gibt an, sein Hauptproblem sei, den passenden Versicherers zu finden. Das sind Ergebnisse einer Umfrage der Provinzial Rheinland Versicherungen unter 1.000 Bürgern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Den richtigen Versicherer zu finden, ist die größte Hürde auf dem Weg zur Absicherung gegen die Berufsunfähigkeit. Besonders Rheinland-Pfälzer (35 Prozent) tun sich schwer, bei den Nachbarn aus Nordrhein-Westfalen sind es nur 26 Prozent. Doch schon auf dem zweiten Platz der Hürden folgt mit 27 Prozent der Nennungen die Informationslage zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) generell. „Informationen sind zwar rund um die Uhr und zuhauf online verfügbar. Echte Orientierung und Entscheidungssicherheit kann bei einem so komplexen und wichtigen Thema aber nur eine kompetente und individuelle Bedarfsanalyse liefern“, sagt Christoph Hartmann, Pressesprecher und Leiter Unternehmenskommunikation der Provinzial Rheinland.

Vor allem die Generation Y tut sich schwer mit der Auswahl einer geeigneten Police, da hilft ihnen auch keine Digitalkompetenz. Sie haben zwar keine Probleme, nützliche Informationen zum Thema zu finden. Doch jeder zweite der 18 bis 34-Jährigen empfindet es als große Herausforderung, sich für ein Angebot zu entscheiden.

Entscheidung gefällt – vom Antrag abgeschreckt

Auf Platz drei der Hürden folgt das Ausfüllen des Versicherungsantrags. Dies empfindet mehr als jeder fünfte Rheinländer (22 Prozent) als ein Problem. Wobei die Nordrhein-Westfalen (23 Prozent) sich mit der Bürokratie schwerer tun als die Rheinland-Pfälzer (16 Prozent). Neben regionalen gibt es auch altersspezifische Unterschiede. Je jünger der Rheinländer, desto schwerer fällt ihm das Ausfüllen der Versicherungsformulare. Jeder dritte 18-24-Jährige mit dem Formular ein Problem, bei den 45 bis 65-Jährigen sind es nur halb so viele (16 Prozent). „Hier sind die Anbieter und die Berater vor Ort gefragt, junge Kunden umfassend zu beraten“, so Provinzial-Experte Christoph Hartmann. „In jungen Jahren kann die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den besten Konditionen abgeschlossen geben. Berufseinsteiger sollten den Abschluss daher nicht auf die lange Bank schieben.“

Hintergrundinformationen zur Studie

Für die Trendstudie „Berufsunfähigkeit und Arbeitsbelastung“ im Auftrag der Provinzial wurden insgesamt 1.000 Rheinländer zwischen 18 und 65 Jahren in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz befragt. Die Umfrage fand im September 2015 online durch das Marktforschungsinstitut Toluna statt. Die Ergebnisse wurden auf ganze Zahlen gerundet.