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Smartphone am Steuer? Aber sicher!

Eine Verkehrssicherheitsstudie aus dem Allianz Zentrum für Technik zeigt, dass fast jeder zweite Fahrer (46 Prozent) in Deutschland während der Fahrt auf das Handy schaut. Quelle: Bosch SoftTec GmbH - iStock.

Foto: Dr. Gerrit de Boer, Entwicklungsleiter für Smartphone Lösungen bei der Bosch SoftTec GmbH. Quelle: Bosch SoftTec GmbH.

Sind wir doch mal ehrlich: Wer von uns wirft nicht beim Fahren öfter mal einen Blick aufs Smartphone? Oder lässt sich durch einen Anruf ablenken? Wir alle wissen, dass es eigentlich verboten ist. Über die möglichen Folgen der Ablenkung macht sich keiner Gedanken. Keiner? Stimmt nicht ganz: Bosch entwickelt eine App, die dem Fahrer mehr Sicherheit bieten wird.

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Neue Herausforderungen bei der Verkehrssicherheit

Eine Verkehrssicherheitsstudie aus dem Allianz Zentrum für Technik zeigt, dass sich die Gefahr eines Unfalls deutlich erhöht, wenn Fahrer ihre Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr auf technische Geräte lenken. Experten schätzen, dass jeder zehnte Unfall mit Getöteten im Straßenverkehr auf Ablenkung zurückzuführen ist. Im vergangenen Jahr starben fast 3.500 Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen, das heißt, dass etwa 350 Menschen durch Ablenkungsunfälle ums Leben kamen.

Die repräsentative Umfrage ergab auch, dass fast jeder zweite Fahrer (46 Prozent) Handyverstöße begeht und 39 Prozent bedienen das Navi während der Fahrt. Dies ist zwar im Straßenverkehr nicht erlaubt, scheint aber die Fahrer nicht abzuhalten.

„Wir entwickeln eine Lösung, mit der der Fahrer sein Smartphone während des Fahrens bedienen kann – und das sicher“, so Dr. Gerrit de Boer, Entwicklungsleiter für Smartphone Lösungen bei Bosch SoftTec. „Mit der Bosch Driving App machen wir Autofahren sicherer – ganz ohne dass der Fahrer darauf verzichten muss, kurz auf eine Nachricht zu antworten oder die Navigation zu bedienen. Er kann also Inhalte und Funktionen seines Smartphones nutzen und dennoch konzentriert am Straßenverkehr teilnehmen“, so de Boer.

Bosch: Meilensteine der Verkehrssicherheit

Der beste Schutz vor Unfällen ist es, sie von vornherein zu vermeiden. Deshalb entwickelt Bosch seit mehr als 30 Jahren aktive Fahrsicherheitssysteme, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Unfallzahlen trotz zunehmender Verkehrsdichte zu reduzieren. Aktive Fahrsicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem (ABS), die Antriebsschlupfregelung (ASR) oder das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP®) greifen ein, bevor ein Unfall entsteht. Die Markteinführung des Antiblockiersystems (ABS) im Jahr 1978 stellt einen Meilenstein auf dem Gebiet der aktiven Fahrsicherheit dar. Das ABS verhindert bei einer Vollbremsung das vollständige Blockieren der Reifen, verkürzt dadurch den Bremsweg und hält das Auto lenkfähig.

1995 erreichte die aktive Fahrsicherheit mit dem Elektronischen Stabilitäts-Programm (ESP®) von Bosch eine neue Dimension. ESP® enthält die Funktionen des Antiblockiersystems und der Antriebsschlupfregelung bietet aber zusätzlich die Vorteile der Stabilitätskontrolle. Das System unterstützt den Fahrer in nahezu allen kritischen Fahrsituationen. Es erkennt eine beginnende Instabilität des Fahrzeugs bereits im Ansatz und wirkt dieser durch gezielte Brems- und Motoreingriffe entgegen. 2014 kam Boschs Smartphone Integrations-Lösung mySPIN auf den Markt. Sie ermöglicht es dem Fahrer Inhalte des Smartphones über das Fahrzeugdisplay zu bedienen. mySPIN bringt so die Apps des Fahrers und den Content des Smartphones ins Auto. Diese Technologie unterstützt ausgewählte und angepasste Apps, die sich damit komplett über den Touchscreen der Mittelkonsole steuern lassen – legal, bedienerfreundlich und sicher. Dadurch wird die Ablenkung beim Fahren reduziert.

Die konsequente Weiterentwicklung des Ansatzes führte zur Entwicklung der „Bosch Driving App“. Das Besondere daran: Waren hochwertige Assistenz-Module bislang neueren Oberklasse-Automobilen mit entsprechender Hardware vorbehalten, steht die Bosch Driving App kostenlos allen Autofahrern mit einem Smartphone zur Verfügung.

Auch für 2017 kündigt Bosch eine weitere Premiere an

Hauptursachen für Ablenkungsunfälle im Straßenverkehr sind u.a. das Lesen von Nachrichten, Texte tippen und das Bedienen unterschiedlicher Geräte. Dr. Gerrit de Boer: “ In der heutigen Zeit gehört Kommunikation – nahezu zu jeder Zeit – zum Standard. Ein anderer Lösungsansatz um die Fahrsicherheit zu steigern, ist gefragt.“

Hier setzt Bosch mit seiner neuen Entwicklung, der „Bosch Driving App“, an. Was ist die „normale Schnittstelle“ der menschlichen Kommunikation? Richtig, die Sprache! Da von Kindheit an im Einsatz und immer noch „Hauptschnittstelle“ zum Rest der Welt, ist bei der Sprachkommunikation die Ablenkung am geringsten.

Die Bosch Driving App bietet durch einen sprachbasierten Assistenten mehr Sicherheit bei der Nutzung eines Smartphones im Straßenverkehr. Diese App ist auf allen Android-Smartphones verwendbar. Anwenderfreundlich in einer einzigen App bedienen Sie Ihre verschiedenen Navigations-, Messaging-, Musik-, Kontakt-Apps einfach und sicher mit moderner Sprachsteuerung.

Die Zukunft: Vom vernetzten Auto zum teilautonomen Fahrzeug Bosch hat im Januar 2017 gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Prognos in die Zukunft geschaut und untersucht, was vernetzte Fahrzeuge mit bis dahin verbreiteten Technologien wie hochautomatisiertem Fahren, Notbremsassistent oder Smartphone-Integration alles leisten können. Das Ergebnis der Studie, die Deutschland, die USA und China betrachtet: Die Effekte der Vernetzung werden 2025 für jeden Autofahrer spürbare Auswirkungen haben. Modellrechnungen (Zahlen für 2025) zeigen das ganze Potenzial der vernetzten Mobilität:

  • 11.000 gerettete Menschenleben
  • 260.000 weniger Verkehrsunfälle
  • 350.000 weniger Verletzte im Straßenverkehr
  • ca. 400.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen
  • bis zu 4,43 Milliarden Euro Einsparungen bei Sach- und Schadenskosten

Zusammenfassend kann man sagen, dass vernetzte Sicherheitssysteme und Cloud-basierte Funktionen für weniger Unfälle, weniger Verbrauch, weniger Stress sorgen werden.

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