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SKODA AUTO testet Videomapping

Das Videomapping-System besteht aus einem ultrahochauflösenden Laserprojektor und einer HD-Kamera. Als erstes Augmented Reality-System bei SKODA kommt es ohne 3D-Brillen aus. Derzeit wird die Technologie umfassend getestet und entsprechend weiterentwickelt. Augmented Reality hilft in der Logistik beim Bestücken von Paletten. Quelle_ Skoda Auto Deutschland GmbH.

Augmented Reality hilft in der Logistik beim Bestücken von Paletten.

Im CKD-Center des SKODA AUTO Werks Mladá Boleslav unterstützt Augmented Reality-Technik die Mitarbeiter im Bereich Logistik: Im Rahmen eines großen Praxistests helfen Videomapping-Projektionen den Beschäftigten beim Bestücken der Paletten, auf denen die MKD-Teilesätze (Medium Knocked Down) für den Export verpackt werden. Laserprojektionen geben die korrekte Position eines Bauteils auf der Palette vor. Texte, Bilder und Videos informieren außerdem darüber, wie die Komponenten optimal befestigt und geschützt werden. Das System erkennt, wenn ein Bauteil falsch platziert ist, und hilft den Mitarbeitern dabei, es richtig zu positionieren.

Der Begriff Videomapping beschreibt ein Verfahren, mit dem sich Bilder exakt und verzerrungsfrei auf eine Oberfläche projizieren lassen. Auch im CKD-Center am Stammsitz von SKODA AUTO kommt diese Technologie im Rahmen eines Pilotprojekts zum Einsatz und bringt auf einem bestimmten Teil, zum Beispiel einem Teileträger oder dem Hallenboden des Zentrums, Informationen zur Ansicht.

Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, erläutert: „Videomapping-Technologien eröffnen uns im Logistikbereich komplett neue Möglichkeiten. Bei der Vorbereitung des Versands unserer Teilesätze in bestimmte Exportmärkte unterstützt diese Technologie aus dem Bereich der Industrie 4.0 unsere Mitarbeiter. Augmented Reality minimiert auf diese Weise die Fehlerrate beim Verpacken der MKD-Teilesätze auf großen Exportpaletten und erhöht zusätzlich die Sicherheit der Arbeitsumgebung.“

Das Videomapping-System besteht aus einem ultrahochauflösenden Laserprojektor und einer HD-Kamera. Als erstes Augmented Reality-System bei SKODA AUTO kommt es ohne 3D-Brillen für die Mitarbeiter aus. Derzeit wird die Technologie umfassend getestet und entsprechend weiterentwickelt. Eine Herausforderung ist es, die Kameras an die Veränderung der Lichtintensität der Halle anzupassen, damit die Geräte ihr Umfeld auch unter diesen Bedingungen zuverlässig erfassen.

Während des Verpackungsvorgangs wird ein MKD-Teilesatz zunächst auf einem rollbaren Teileträger an den Verpackungsort gebracht. Dort liegt eine große Palette bereit, die ,Rack‘ genannt wird. Sobald ein Mitarbeiter die Seriennummer des Teils scannt, beleuchten die Laserprojektoren exakt den Punkt auf der Palette, an dem dieses Teil abgelegt werden soll. Als zusätzliche Hilfe erklärt eine Bild- und Textprojektion auf dem Hallenboden, wie die Teile befestigt und geschützt werden müssen. Das System erkennt, wenn ein falsches Teil verladen und gescannt wurde, und gibt in diesem Fall eine entsprechende Rückmeldung.

Der Einsatz von Augmented Reality unterstützt auch an anderer Stelle: Da im Prozessverlauf keine Dokumente mehr ausgedruckt werden müssen, spart das CKD-Center mit dieser Maßnahme eine Menge Papier und setzt auf diese Weise die auf Nachhaltigkeit und den Schutz der Umwelt ausgerichtete Strategie ,Green Future‘ um.

Die Digitalisierung und Lösungen der Industrie 4.0 zählen zu den Eckpfeilern der Strategie 2025 und betreffen alle Unternehmensbereiche bei SKODA AUTO von der Logistik über die Fahrzeugentwicklung bis hin zur Aus- und Weiterbildung mithilfe moderner Virtual Reality- und 3D-Technologien. Als weiteres zentrales Handlungsfeld der Strategie 2025 hat SKODA AUTO zudem den Einstieg in die Elektromobilität definiert. Noch in diesem Jahr bringt der tschechische Automobilhersteller den SUPERB mit Plug-In-Hybridantrieb* sowie die rein batterieelektrische Version des CITIGO auf den Markt.

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