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REWE verzichtet zukünftig auf Verkauf von Plastiktüten

140 Millionen Plastiktüten pro Jahr weniger im Müll. REWE verbannt die Plastiktragetaschen sukzessive aus den Supermärkten. Quelle: obs/REWE Markt GmbH/Meta Welling

140 Millionen Plastiktüten pro Jahr weniger im Müll

REWE hat als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland entschieden, flächendeckend auf den Verkauf von Plastiktüten zu verzichten und stattdessen auf die Mehrfachverwendung von alternativen Tragetaschen und Einkaufskartons zu setzen. Dies gab das Unternehmen in Anwesenheit von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Olaf Tschimpke, Präsident des NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), heute (01.06.) in Berlin bekannt. Mit diesem deutlichen Bekenntnis zu nachhaltigem Handeln und damit zur Verantwortung für Mensch und Umwelt geht REWE im deutschen Lebensmitteleinzelhandel voran und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung von Plastikmüll.

REWE hat die öffentliche Diskussion über das Thema Plastiktüten und deren negativen Auswirkungen auf die Natur und die Weltmeere stets begrüßt. „Insofern ist für uns der nun eingeleitete Verzicht auf den Verkauf von Plastiktragetaschen in den Märkten der nächste logische und konsequente Schritt in unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, sagt Lionel Souque, im Vorstand der REWE Group unter anderem verantwortlich für die über 3.000 REWE-Märkte in Deutschland. „Für diejenigen Kunden, die an der Kasse eine Tragehilfe für den Einkauf benötigen, stehen in den REWE-Märkten mehrfach wiederverwendbare Alternativen zur Auswahl wie Baumwolltragetaschen, Permanent-Tragetaschen aus Recyclingmaterial, Kartons und Papiertüten. Mit dem Kauf dieser Alternativen kann zudem jeder Verbraucher für sich selbst aktiv Verantwortung für Umwelt- und Meeresschutz übernehmen. Auch beim REWE-Lieferservice werden keine Lieferungen mehr in Plastiktüten ausgeliefert. Uns ist bewusst, dass die Abschaffung der Plastiktüte nur ein erster Schritt zur Reduzierung von Plastikmüll sein kann. Daher arbeiten wir an weiteren Initiativen zur Reduzierung von Plastikverpackungen im Lebensmitteleinzelhandel“, so Souque.

Mit der Auslistung der Plastiktüte unterstützt REWE nicht nur wirkungsvoll die kürzlich unterzeichnete freiwillige Selbstverpflichtung des Handelsverbands Deutschland (HDE) mit dem Bundesumweltministerium, sondern geht noch einen deutlichen Schritt weiter. Die Branchenvereinbarung hat die bundesweite Verringerung des Verbrauchs von Kunststofftragetaschen zum Ziel.

Entgegen der überwiegenden Praxis im deutschen Einzelhandel hat REWE schon immer in den Supermärkten ausschließlich Tragetaschen gegen eine Gebühr abgegeben. Dennoch sind im Durchschnitt jährlich rund 140 Millionen Tragetaschen aus Plastik über die mehr als bundesweit 3.000 Supermarktkassen gegangen. Damit ist jetzt Schluss. Restbestände an Plastiktragetaschen werden in den Märkten noch bis Juli verkauft. Insofern dauert es nur noch eine begrenzte Übergangszeit, bis es keine Tragetaschen aus Plastik mehr in den REWE-Märkten gibt.

Der NABU berät und begleitet das Nachhaltigkeitsengagement von REWE bereits seit 2009 als neutrale und unabhängige Instanz. Auch beim Verzicht auf die Plastiktragetasche ist der mitgliederstärkste deutsche Umweltverband kritischer Begleiter von REWE. „Der NABU ist froh, dass REWE sich ernsthaft ihrer Verantwortung stellt, das Thema Nachhaltigkeit im Lebensmitteleinzelhandel weiter voran zu treiben. Wir freuen uns, dass wir mit der Unterstützung von REWE unsere jahrelangen erfolgreichen Aktivitäten im Kampf für saubere Meere, Flüsse und Seen ausbauen können. Gemeinsam planen wir Reinigungsaktionen, Dialogveranstaltungen und Umweltbildungsveranstaltungen“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Auf diese Weise engagiert sich REWE dafür, dass Plastikmüll weniger Menschen, Umwelt und Tiere beeinträchtigt.

In den REWE-Märkten kaufen wöchentlich rund 27 Millionen Kunden ein. In einer dreimonatigen Testphase, bei der in mehr als 130 Märkten der Verzicht auf den Verkauf von Plastiktüten getestet wurde, konnten wesentliche Erkenntnisse erzielt werden. Ein Großteil der Verbraucher befürwortet und akzeptiert den Verzicht auf die Plastiktüte. Über 65 Prozent wollen zu mehrfachverwendbaren Tragetaschen oder Einkaufskartons greifen. So konnte in kurzer Zeit im Test eine Verhaltensänderung bei den Verbrauchern erreicht werden.

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