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Professor Dr. Stefan Kooths bereichert das Präsidium des Internationalen Wirtschaftssenat e.V.

Quelle: Internationaler Wirtschaftssenat e.V.

Seit August 2016 bereichert Professor Dr. Stefan Kooths, Leiter des Prognosezentrums im Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW), zu unserer großen Freude das Präsidium des Internationalen Wirtschaftssenat e.V.

Stefan Kooths studierte und promovierte als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes an der Universität Münster. Wissenschaftliche Gastaufenthalte führten ihn unter anderem an die California State Polytechnic University, Pomona, und an die Université Panthéon-Assas (Paris II). Nach mehrjähriger akademischer Tätigkeit in Forschung und Lehre – zuletzt als Geschäftsführer des Muenster Institute for Computational Economics – wechselte er 2005 in die angewandte Wirtschaftsforschung und wurde Forschungsleiter in der Konjunkturabteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Seit 2010 arbeitet er im Kieler Institut für Weltwirtschaft.

Er vertritt das Institut in dessen Berliner Büro und war im IfW-Prognosezentrum zunächst verantwortlich für die Analyse der deutschen Konjunktur sowie seit 2012 auch stellvertretender Zentrumsleiter. 2014 übernahm er die Leitung des Zentrums. Seit 2013 ist er zudem Professur für Volkswirtschaftslehre an der privaten Business and Information Technology School (BiTS) in Berlin. Federführend hat er dort jüngst den neuen Masterstudiengang „Entrepreneurial Economics“ konzipiert, der zum Wintersemester an den Start gehen wird. Er ist Mitglied der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft und sitzt im Kuratorium des Prometheus-Instituts.

Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen neben der Konjunkturforschung vor allem die Gebiete Geld- und Währungswesen, Außenwirtschaft und Globalisierung sowie Ordnungsökonomik und Wirtschaftspolitik. Er vertritt ein koordinationsorientiertes Paradigma zur Analyse ökonomischer Phänomene. Dem universell-unternehmerischem Verhalten der ökonomischen Akteure kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, um wirtschaftliche Entwicklungen zu erklären. Gesamtwirtschaftliche Fehlentwicklungen sieht er primär als Symptom gestörter Koordinationsmechanismen, die in systemischer Weise weite Teile des Wirtschaftsgeschehens durchdringen. Für einseitige nachfrage- oder angebotslastige Betrachtungen ist dabei kein Platz.

Seit 2016 ist das IfW-Prognosezentrum unter seiner Leitung wieder Teil der Gemeinschaftsdiagnose für die Bundesregierung.

Wir freuen uns sehr, mit Professor Kooths nicht nur eine engagierte und mitreißende Persönlichkeit, sondern auch eine ganz besonders eindrucksvolle wirtschaftliche Expertise für den Internationalen Wirtschaftssenat e.V. und seine Mitglieder gewonnen zu haben. Herzlich willkommen!

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