Online-Lösungen für die Beschaffung von Stadtwerken wächst

Quelle: obs/E.ON Energie Deutschland GmbH/Stefan Schilling

Bei Stadtwerken und Energieversorgern steigt die Bedeutung von digitalen Beschaffungslösungen. In einer aktuellen Studie* gaben 37 Prozent der befragten Unternehmen an, bereits Online-Lösungen ihres Energielieferanten zu nutzen – und das, obwohl diese Angebote erst seit kurzem im Markt sind. Hoch im Kurs standen insbesondere Marktinformationen, Möglichkeiten zum Online-Einkauf sowie aktuelle Kurse.

Strom- und Gasbeschaffung im Wandel

Die Studie belegt einen anhaltenden Trend im B2B-Bereich der Energiewirtschaft: Online-Services und E-Commerce gewinnen bei Groß- und Geschäftskunden zunehmend an Bedeutung. „Die Strom- und Gasbeschaffung hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Das Geschäft ist kleinteiliger und schneller geworden. Unsere Kunden erwarten heute, dass sie – wie im privaten Umfeld auch – ihren Energiebedarf auch online managen können. Und zwar über ein integriertes Portal“, sagt Ulrich Danco, Geschäftsführer von E.ON Energy Sales. Mit E.ON Digital verfügt E.ON über ein eigenes Portal für Stadtwerke und große Industriekunden.

Laut Studie nutzen die Energieversorger bereits ein breites Spektrum an Funktionalitäten: Hoch im Kurs stehen dabei insbesondere Online-Käufe zu OTC/Settlement-Preisstellungen (50 Prozent), Preiskalkulation in Verbindung mit dem Upload von Kundenlastgängen (46 Prozent) sowie die Darstellung aktueller Marktdaten und Preis-kurven (31 Prozent).

Neben den Funktionalitäten, welche die Energieversorger bereits nutzen, interessieren sie sich allgemein hauptsächlich für: Markteinschätzungen und Preisprognosen (72 Prozent), Kauf von Standardhandelsprodukten (69 Prozent) und Fahrplanprodukten (68 Prozent) sowie die Verfügbarkeit von Temperaturprognosen (63 Prozent).

Schnellerer Marktzugang und mehr Transparenz ausschlaggebend

Bei der Entscheidung sind vor allem ein schnellerer Marktzugang (72 Prozent), ein Mehr an Transparenz (69 Prozent) und aktuelle Informationen (63 Prozent) ausschlaggebend. Dazu Danco: „Der Energiebedarf der Unternehmen ist immer stärker kurzfristigen Änderungen unterworfen und damit schwieriger planbar. Aktuelle Informationen und schnelle Reaktionsmöglichkeiten erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit der Energieversorger.“