Neues Milupa-Werk eröffnet

Milupa Werk Fulda. Quelle & (c): obs/Milupa GmbH/Milupa Nutricia GmbH

Der Babynahrungshersteller Milupa eröffnete am 18. April in Fulda im Beisein von Bundesminister Christian Schmidt (CSU) und dem hessischen Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) sein neues Werk für Säuglings- und medizinische Spezialnahrung. In Fulda werden in Zukunft jährlich etwa 90.000 Tonnen Säuglingsnahrung nach modernsten Standards hergestellt – das entspricht rund 150 Millionen Packungen hochwertiger Nahrungen, die in 70 Länder exportiert werden. Die Erhöhung des Produktionsvolumens steht im Zusammenhang mit der sprunghaft angestiegenen weltweiten Nachfrage nach Säuglingsnahrungen von Milupa und der Muttergesellschaft Danone Nutricia Early Life Nutrition.

Vor Gästen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sowie Kunden, Zulieferern und Mitarbeitern des Werks hoben Schmidt und Schäfer in ihren Reden die Bedeutung des neuen Werkes für die Region Fulda und Deutschland insgesamt hervor. Der Neubau und die Modernisierung sind aktuell eine der größten Investitionen von Danone Nutricia Early Life Nutrition (Danone Nutricia ELN): Insgesamt 170 Millionen Euro investierte die Muttergesellschaft von Milupa in den Bau und die hohen Qualitätsstandards. Im Gesamtwerk Fulda entstehen ca. 240 neue Arbeitsplätze. Rund 560 Mitarbeiter machen den Standort Fulda jetzt für Danone Nutricia ELN europaweit zum strategisch wichtigsten Werk für die Herstellung von Premiumnahrungen für Säuglinge und Kleinkinder sowie für besondere medizinische Bedürfnisse.

Produktverfügbarkeit nachhaltig sichern

Mit dem neuen Werk reagieren Danone Nutricia ELN und ihre Tochtergesellschaft Milupa auf die weiterhin weltweit steigende Nachfrage nach Premiumsäuglingsnahrungen. Die neue Produktion bietet dem Unternehmen nun die Möglichkeit, sowohl die Kapazitäten für den deutschen und europäischen Markt erheblich auszubauen als auch vermehrt Produkte für den globalen Markt zu produzieren. Das Werk in Fulda wird somit langfristig entscheidend dazu beitragen, die erhöhte Nachfrage in Deutschland und Europa, aber auch global nachhaltig zu befriedigen. Bundesminister Schmidt: „Ich freue mich sehr über die Eröffnung des neuen Standortes. Ich werte dies als klares Bekenntnis zu Deutschland als Standort für die Ernährungsindustrie. Es zeigt auch, wie stark unsere qualitativ hochwertigen Produkte aus Deutschland in aller Welt nachgefragt sind.“ Weltweit werden die Produkte aus Fulda in rund 70 Länder exportiert.

Produktion auf höchstem Niveau

Neueste Produktionsverfahren ermöglichen die Herstellung von rund 800 unterschiedlichen Produkten, darunter die beliebten Säuglingsmilchen Aptamil und Milumil. Zudem werden Nahrungen für spezielle Ernährungsbedürfnisse hergestellt, wie etwa für Frühgeborene oder für stoffwechselkranke Kinder und Erwachsene.

Ein besonderer Fokus wurde auf die Qualitätssicherung gelegt. Stéphane Jarry, Geschäftsführer Milupa GmbH, Werk Fulda, erläuterte: „Wir produzieren für die sensibelste Zielgruppe überhaupt. Deshalb ist unsere oberste Priorität, die höchsten Sicherheitsstandards in der gesamten Produktionskette zu gewährleisten. Aus diesem Grund ist jeder Euro, den wir in Qualität investieren, gut investiert.“ Insgesamt durchläuft jedes Produkt auf seinem Weg vom Bauernhof bis ins Regal mehr als 600 Analysen. Zur Einhaltung der hohen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen bei der Säuglingsnahrungsproduktion setzt Milupa außerdem auf die neuesten Schleusen- und Filtersysteme. Zudem verfügt das Werk über elektromagnetische Überwachungssysteme, die den Zugang zu bestimmten Bereichen ausschließlich durch Identifikation mittels Fingerabdruck möglich machen. Stéphane Jarry: „Wir sind stolz darauf, unsere Kapazitäten durch dieses hochmoderne Werk in Fulda zu erweitern, wo wir bereits auf eine 35-jährige Geschichte zurückblicken.“