Mittendrin statt nur dabei: COMPUTER BILD testet die beliebtesten Live-Apps

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Chatten, posten und twittern war gestern – jetzt erobern Live-Videos das Netz. Und so geht’s: Mit dem Smartphone drehen User ein Video von sich und ihren Erlebnissen und senden es per App in alle Welt. Und das in dem Moment, in dem es passiert – live, unzensiert und topaktuell. Doch was muss man bei dem neuen Trend beachten und welche Anwendung ist die beste? Für die aktuelle Ausgabe 15/2016 (EVT: 9.7.2016) hat COMPUTER BILD fünf der beliebtesten Live-Apps unter die Lupe genommen. „Gewinner ist die App Periscope: Sie überzeugt mit der besten Bedienung und Datenkontrolle“, sagt COMPUTER BILD-Redakteur Timo Schurwanz. „Der einstige Vorreiter YouNow landet hingegen auf dem letzten Platz.“

Alle fünf Apps gibt es gratis und sind schnell eingerichtet: Einfach beim Dienst registrieren und mit wenigen Fingertipps live gehen. Am besten geht das mit dem Testsieger Periscope. Die Anwendung gehört zu Twitter und ist damit besonders leicht bedienbar für Nutzer des Kurznachrichtendiensts. Außerdem punktet die App mit der besten Bildqualität. Wenn man ein iPhone hat, gibt es zudem clevere Funktionen wie Video-Entwacklung. Einziger Minuspunkt: Die AGB sind auf Englisch.

Auf Rang zwei landet Streamago. Hier stören die mäßige Videoqualität und die Mängel beim Datenschutz: Der Anbieter behält sich vor, die Inhalte seiner Nutzer kommerziell zu verwenden. Livestream holt sich den dritten Platz. Die App ist dank Kategorien übersichtlich strukturiert. Weiteres Plus: Sie erlaubt als einziger Testkandidat die Aufnahme mit gekoppelter GoPro-Kamera. Neueinsteiger Facebook Live platziert sich auf Rang vier. Minuspunkte gibt es hier vor allem für die schlechte Bedienbarkeit und für Werbeschaltung. Positiv: Wie beim Testsieger lässt sich der Zuschauerkreis eingrenzen.

Bei Streamago, Livestram und beim Schlusslicht YouNow lässt sich nicht festlegen, wer die Live-Videos sehen darf. Im Test fielen bei YouNow außerdem die umständliche Bedienung durch. „Kasse macht der Anbieter auch mit In-App-Käufen“, so Schurwanz. „Videos, die einem gefallen, kann man mit ‚digitalen Goldbarren‘ honorieren. Für diese spezielle InApp-Währung werden aber bis zu 100 Euro fällig.“

Den vollständigen App-Test lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 15/2016 von COMPUTER BILD, die ab 9. Juli 2016 im Zeitschriftenhandel erhältlich ist. COMPUTER BILD im Internet: www.computerbild.de