Mini-Stents aus Titan gegen den erhöhten Augeninnendruck

Moderne Medizintechnik beim "Grünen Star": Mini-Stents aus Titan gegen den erhöhten Augeninnendruck. Quelle: Glaukos Germany GmbH - ERIK MOSONI.

Moderne Medizintechnik beim „Grünen Star“.

Schmerzlos, schleichend und mit der Angst vor Sehverlust verbunden: Die Rede ist vom „Grünen Star“. Sich von der Diagnose und einer lebenslangen Tropfentherapie einschränken lassen? Keine Option für den Münchner Udo Stuckmann! Stattdessen lässt er sich mit dem iStent inject® behandeln und erfreut sich seitdem an einem gesenkten Augeninnendruck und weggefallener Tropfentherapie. Wir haben mit ihm und seinem Arzt Prof. Michael Koss über die Behandlungsmethode gesprochen.

Udo Stuckmann aus München ist offen, wissbegierig und humorvoll. Langeweile als Rentner? Fehlanzeige! Der 81-Jährige war früher in der Telekommunikation tätig und ist vielseitig interessiert: Er liest gerne, engagiert sich in einer Stiftung und fährt gerne Rad. Die Diagnose „Grüner Star“ (Glaukom) trifft ihn vor Jahren unerwartet. Das Erschreckende: Zwar wird ihm der erhöhte Augeninnendruck (kurz: IOD; Intraokulardruck) von 29 mmHg mitgeteilt (die Grenze zwischen normalem und erhöhtem IOD liegt meist bei etwa 21 mmHg), was genau der Wert bedeutet, erklärt ihm jedoch niemand. Erst später in einer anderen Praxis in München erfährt er, dass in seinen Augen mehr Kammerwasser gebildet wird als abfließen kann – dies verursacht den erhöhten IOD. Um die Schädigung von Sinneszellen zu verhindern, muss eine Drucksenkung erfolgen. Er erkennt: Wie seine Mutter vor ihm, ist auch er nun einer der schätzungsweise rund 800.000 deutschen Glaukomerkrankten.(1)

Auf die Diagnose folgen zahlreiche Tropfentherapien für Herrn Stuckmann. Im Urlaub steht er ohne Tropfen da, weil sein Reisegepäck abhanden gekommen ist, er muss Tropfen wechseln und leidet an roten Augen. Wenn er an die Zeit zurückdenkt, sagt er: „Tropfen waren ein Müdemacher.“

Aus diesen Gründen entscheidet er sich nach eingehender Beratung mit seinem Münchner Arzt Prof. Michael Koss vom Augenzentrum Nymphenburger Höfe für eine innovative Behandlungsmethode mit Mini-Stents aus Titan.