MEDIA BROADCAST einigt sich mit ver.di auf Einführung der Vier-Tage-Woche

Bildquelle: www.media-broadcast.com

Die Geschäftsführung der MEDIA BROADCAST und die Gewerkschaft ver.di haben sich in Tarifverhandlungen auf die Einführung einer Vier-Tage-Woche ab dem 1. April 2019 geeinigt. Die Wochenarbeitszeit wird auf 32 Stunden gesenkt und zukünftig auf in der Regel vier Tage verteilt. Das neue Arbeitszeitmodell gilt für alle Mitarbeiter. Die Einigung macht das Unternehmen fit für die digitale Transformation und sichert gleichzeitig die Arbeitsplätze. Betriebsbedingte Kündigungen werden bis Ende des Jahres 2023 ausgeschlossen.

MEDIA BROADCAST befindet sich mitten im technologischen Umbruch von analoger Technik auf weniger wartungs- und damit auch weniger personalintensive digitale Plattformen. Durch die Einführung der Vier-Tage-Woche wird vermieden, dass es ab Mitte 2019 als Folge der digitalen Transformation zu Überkapazitäten kommt. Die Einigung eröffnet dem Unternehmen darüber hinaus mehr Spielraum für nachhaltige Zukunftsinvestitionen und für Neueinstellungen in Innovationsbereichen.

Wolfgang Breuer
Vorsitzender der Geschäftsführung.

Wolfgang Breuer, Vorsitzender der Geschäftsführung MEDIA BROADCAST GmbH, sagt: „Wir sind überzeugt davon, gemeinsam mit dem Tarifpartner ver.di eine passgenaue, zukunftsweisende, für alle Parteien vorteilhafte Lösung gefunden zu haben. Wir gewinnen in Zeiten der digitalen Transformation unseres Unternehmens mehr Flexibilität für Anpassungen und stärken gleichzeitig die Fähigkeit zu Investitionen in neue Geschäftsbereiche, in Zukunftstechnologien und in Mitarbeiter.“

Durch die Einführung der Vier-Tage-Woche verspricht sich das Unternehmen auch eine höhere Attraktivität für Talente sowohl auf Absolventenseite als auch für erfahrene Spitzenkräfte, für die neben einem spannenden Aufgabenbereich und einem attraktiven Gehaltsniveau die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit von hoher Bedeutung ist. Zudem werden die erfahrenen Mitarbeiter mit ihren Kompetenzen gehalten.

Peter Imhof, Leiter Personal, MEDIA BROADCAST GmbH: „Trotz zunehmender Automatisierung und Rationalisierung in allen Arbeitsbereichen im Zuge der Digitalisierung wird auch in den kommenden Jahren der Wettstreit um die besten Talente anhalten. Studien zeigen, Motivation und Qualität der Ergebnisse hängen stark von den Arbeitsbedingungen ab. Zeit für die Familie und für privates Engagement wird heute viel höher bewertet. Das neue Arbeitszeitmodell macht uns als Arbeitgeber für eine wachsende Zahl von Fachkräften und für junge Talente attraktiver. Davon profitieren auch unsere Kunden, die uns seit Jahrzehnten als Unternehmen erleben, das sich vor allem über die hohe Qualität seiner Dienstleistungen und Experten definiert.“

MEDIA BROADCAST sieht die Einigung über eine Vier-Tage-Woche als vorbildlich für die zukünftigen Erfordernisse der Arbeit 4.0 in einer digitalisierten Welt, auch wenn sich die Ausgestaltung der Vier-Tage-Woche von Branche zu Branche und von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden mag. Statt Arbeitsplatzabbau wird mit der Vier-Tage-Woche Know-how in der Firma gehalten.