Horror in der PR.

Vor Stress am Arbeitsplatz fürchten sich PR-Schaffende am meisten. Quelle: news aktuell GmbH - Sebastian Könnicke.

Die größten Ängste der Kommunikatoren.

Stress ist die größte Sorge von PR-Schaffenden in Deutschland. Auf Platz zwei steht der Führungsstil der Unternehmenschefs. Auf Platz drei folgen Befürchtungen hinsichtlich sinkender PR-Budgets. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Über 640 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen und PR-Agenturen haben sich am PR-Trendmonitor beteiligt.

Gefragt nach ihren größten Sorgen im Job geben die PR-Profis demnach an, dass ihnen Stress am Arbeitsplatz am meisten zusetze (34 Prozent). An zweiter Stelle der Sorgen-Skala steht das Führungsverhalten der Geschäftsleitung. Knapp jeder Dritte gibt an, mit dem Managementstil der Chefs zu hadern (31 Prozent). Sinkende Budgets sind der drittgrößte Grund für Sorgen von PR-Schaffenden. 30 Prozent bereitet die Entwicklung ihres Etats Kopfzerbrechen.

Nicht allzu groß ist hingegen die Angst vor unzureichendem Fachwissen im Job. Nur 15 Prozent der Umfrageteilnehmer befürchten, dass ihnen das entsprechende Know-How fehlt und sie in ihrem Job nicht mehr mithalten können. Auf dem letzten Platz der größten PR-Sorgen landet das Thema „Outsourcing“. Nur jeder Zehnte sieht seinen Job durch externe Dienstleister bedroht.

Die größten Sorgen der Kommunikatoren im Detail:

  1. Stress: 34%
  2. Führungsverhalten der Geschäftsführung: 31%
  3. Entwicklung des PR-Budgets: 30%
  4. Medienwandel: 29%
  5. Überholt werden von Digital Natives: 21%
  6. Bedeutungsverlust der PR neben Marketing und Werbung: 20%
  7. Zu hohe Erwartungen der Geschäftsleitung: 18%
  8. Fehlendes Fachwissen: 15%
  9. Outsourcing von PR-Leistungen an Dienstleister: 10%

Quelle: PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor, Befragung von 642 Fach- und Führungskräften aus Pressestellen und PR-Agenturen, Januar 2017.