Haspa mit Innovationen weiter auf Wachstumskurs.

Der Vorstand der Hamburger Sparkasse präsentiert die Jahresbilanz 2017 in der "Filiale der Zukunft" an der Osterstraße in Hamburg-Eimsbüttel (v.l.): Bettina Poullain, Dr. Harald Vogelsang, Axel Kodlin, Jürgen Marquardt, Frank Brockmann. Quelle: Hamburger Sparkasse.

Die Hamburger Sparkasse AG (Haspa) hat im Geschäftsjahr 2017 ihre Marktführerschaft in der Metropolregion weiter ausgebaut und die Entwicklung von Innovationen erfolgreich vorangetrieben. „Mit dem Umbau der Filialen zum Nachbarschaftstreff und dem Ausbau digitaler Services für unsere Kunden stärkt die Haspa ihre strategische Positionierung als persönlichste Multikanalbank in der Metropolregion Hamburg“, sagte Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa, auf der Jahrespressekonferenz. Die Haspa gewann 64.000 Neukunden und steigerte ihre Spareinlagen ebenso wie den Kreditbestand. Das Jahresergebnis erreichte trotz des herausfordernden Umfeldes und zusätzlicher Belastungen mit 80 Mio. Euro den Vorjahreswert.

Mit dem größten Investitionsprogramm in ihrer Geschichte investiert die Haspa bis 2020 mehr als 200 Millionen Euro in ihre Filialen, in digitale Angebote und ihre IT sowie in die Erschließung neuer Geschäftsfelder, um sich für die Herausforderungen der Zukunft gut aufzustellen. Eine zentrale Säule ist dabei die strategische Ausrichtung der Filialen der Zukunft. Sie sollen zu einem Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil werden. Im Juni 2017 ist die erste dieser Filialen in Hamburg-Niendorf eröffnet worden, im Dezember gingen vier weitere Pilot-Standorte an den Start. Die Zeit für den Umbau konnte dabei auf nur eine Woche gesenkt und entsprechend Kosten eingespart werden.

„Die Filialen der Zukunft sind das Herzstück in unserem Multikanalbanking, über die wir uns mit den Menschen und Unternehmen aus der Nachbarschaft noch stärker lokal vernetzen wollen. Denn gelebte Regionalität ist unser Wettbewerbsvorteil“, sagte Vogelsang. „Die Rückmeldungen unserer Kunden zu unserem innovativen Filialkonzept sind ausgesprochen positiv. Die Stadtteilwand mit viel Wissenswertem aus der Umgebung sorgt für viel Gesprächsstoff. Und die Wartelisten von Gewerbetreibenden, die sich in den neuen Filialen kostenlos präsentieren können, sind bereits lang. Das zeigt zugleich, welch großes Vertrauen die Marke Haspa bei den Hamburgern genießt.“ Im laufenden Jahr werden über 30 weitere Filialen umgebaut. Bis Ende 2020 wird das gesamte Netz mit aktuell rund 130 Filialen umgestaltet und mit den digitalen Services verbunden. Hierzu gehört auch die aktuelle Pilotierung der Videoberatung in den Filialen der Zukunft.

Bis 2020 investiert die Haspa rund 25 Millionen Euro in zusätzliche digitale Angebote. „Wir sehen die Digitalisierung vor allem als Chance, Prozesse zu optimieren und für unsere Kunden immer besser zu werden. Wir verbinden das, was die Haspa traditionell besonders stark macht, nämlich die direkte Nähe zu den Menschen in der Nachbarschaft mit der digitalen Welt“, erläuterte Vogelsang. „In wenigen Tagen bieten wir über unseren digitalen Beraterfinder die Möglichkeit, sich den persönlichen Wunsch-Berater anhand Vita und Foto selbst auszusuchen. So kommen Menschen zusammen, die auch zusammen passen. Der Kunde entscheidet.“ Mit der neuen Funktion Kwitt in der Sparkassen-App können Kunden Beträge bis 30 Euro ganz bequem und ohne TAN-Eingabe von Handy zu Handy senden.

Auch durch innovative Apps wird die persönliche Nähe der Haspa im Netz erlebbar. Mit der HaspaJoker-App können die Nutzer per Smartphone auf alle Angebote des Mehrwertkontos der Haspa zugreifen. Mehr als 100.000 Hamburger haben sich die App im ersten Jahr bereits heruntergeladen.