Gouverneur Snyder eröffnet das Michigan Europe Center für Handel und Investment

Quelle: obs/Pure Michigan MEDC

Während der 66. Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt eröffnete der Gouverneur von Michigan, Rick Snyder, das Michigan Europe Center mit Niederlassungen in London und Berlin. Damit baut Michigan seine internationale Präsenz weiter aus und vertieft den Handel mit dem europäischen Markt.

Für zwei Tage war der Gouverneur des US-Bundesstaats Michigan zu Gast auf der diesjährigen IAA. Als Vertreter der führenden Automobilregion Nordamerikas nutzte Snyder zudem die Messe, um sich mit Zulieferern und europäischen Automobilherstellern zu treffen.

Mit seinen Büros in Berlin und London wird das Center den internationalen Handel und Export fördern und unterstützen. Marktspezialisten werden Unternehmen aus Michigan Hilfestellung bei der Recherche, Entwicklung von Strategien zum Markteintritt, Kontaktvermittlung, Regulierungsfragen und Terminen mit der Handelsvertretung bieten. Dank der Niederlassungen in Europa wird es kleinen bis mittelständischen Unternehmen aus Michigan künftig erleichtert, Kundenkontakte in den 28 EU-Staaten zu knüpfen.

„Durch das Michigan Europe Center mit seinen europäischen Standorten werden die Geschäftsbeziehungen zwischen Michigan und Europa in Zukunft weiter gestärkt und zahlreiche neue Möglichkeiten erschlossen“, so US Gouverneur Rick Snyder. „Wir können Produkte „Made in Michigan“ besser vertreiben und gleichzeitig unseren Anteil am 17,6 Billionen Dollar starken europäischen Markt vergrößern – um dadurch unsere Investitionen zu verbessern und in unserem Land zahlreiche und bessere Jobs zu schaffen.“

Auf seiner Europareise wird Gouverneur Snyder von der Michigan Economic Development Corporation (MEDC) begleitet. Die MEDC bringt 16 Wirtschaftsführer von Unternehmen aus Michigan mit potenziellen Partnern, Zulieferern und Kunden aus Deutschland und England zusammen, um die Exportchancen von Michigan nach Europa zu besprechen.

Die deutschen Geschäftsbeziehungen zu Michigan sind gut und Geschäftsführer und Ökonomen bewerten das Wachstumspotential als erheblich:

– Michigan exportierte 2014 Waren im Wert von fast 1,9 Milliarden Dollar nach Deutschland. 12,8 Prozent mehr als im Vorjahr (1,7 Milliarden in 2013). Deutschland ist viertgrößter Exportmarkt Michigans.

– Michigan stand 2014 auf Platz 8 der Liste von US Bundesstaaten, die nach Deutschland exportieren.

– Die meisten Exporte nach Deutschland waren 2014 Transportzubehör, nichtmetallische Mineralprodukte, Maschinen (außer elektrische) und Chemikalien.

– Michigan exportierte 2014 in Summe 5,7 Milliarden Dollar in die EU, darunter nach Deutschland (1,9 Milliarden), UK (746 Millionen), Italien (689 Millionen), Belgien (668 Millionen), Frankreich (449 Millionen), die Niederlande (357 Millionen), Spanien (218 Millionen), Polen (141 Millionen) und Schweden (87 Millionen).

– Michigans Exporte in die EU (5,7 Milliarden Dollar) machten 2014 zehn Prozent aller Exporte aus dem Bundesstaat aus (55,9 Milliarden Dollar).

– Die meisten Exporte in die EU waren 2014 Transportzubehör, nichtmetallische Mineralprodukte, Maschinen (außer elektrische) und Computer- und Technikprodukte.

– Mehr als 350 deutsche Unternehmen haben in Michigan an 904 separaten Standorten investiert. Darunter: BASF, Brose, Continental, die Daimler AG, Eberspächer, FEV, Kostal, Mahle, Robert Bosch, Siemens und ZF Friedrichshafen.

– 76 Unternehmen aus UK haben in Michigan an 730 separaten Standorten investiert. Darunter sind BAE Systems, Bundy Corporation, GKN, GlaxoSmithKline, Ricardo und TI Automotive.