Gardena nutzt die neue Gerätesprache Lemonbeat von RWE

Quelle: obs/RWE Effizienz GmbH

Neue Gerätesprache Lemonbeat von RWE – Barrierefreie Kommunikation für das Internet der Dinge – Gardena smart system vernetzt Geräte über neuen Lemonbeat-Ansatz

Entwickler und Hersteller internetfähiger Geräte können ab sofort den neuen universellen Lemonbeat-Sprachstandard von RWE verwenden. Er sorgt dafür, dass alle Geräte direkt über das Internet miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten können: Als gemeinsame Sprache für verschiedene Anwendungen stellt Lemonbeat damit einen wichtigen Schritt in das „Internet der Dinge“ dar. Gardena, bekannt für innovative Gartengeräte und Bewässerungssysteme, bringt schon im kommenden Jahr die ersten Mähroboter auf den Markt, die Lemonbeat „sprechen“.

Im „Netz der Dinge“ ist alles miteinander über das Internet verbunden. Schon heute lassen sich beispielsweise per Smartphone viele Geräte fernsteuern. Vor allem aber in der industriellen Produktion und in der Logistik haben sich durch die Fortschritte in der Chip- und Kommunikationstechnik bereits viele Prozesse vereinfacht und beschleunigt. Das „Internet of Things“ oder kurz IoT könnte in Zukunft praktisch alle alltäglichen Gegenstände miteinander und mit seinen Benutzern verbinden. Gebremst wird die Entwicklung jedoch bislang dadurch, dass einheitliche und sichere Kommunikationsstandards fehlen – eine gemeinsame Sprache für alle. Lemonbeat von RWE könnte der Schlüssel zur Lösung dieses Problems sein.

Über die Systemgrenzen hinweg wird je nach verwendetem Übertragungsweg – wie etwa WLAN, Bluetooth, Ethernet – bislang ein „Übersetzer“ benötigt. Bei einer universellen Sprache wie Lemonbeat wären solche Schnittstellen überflüssig. Dadurch können IoT-Geräte schneller und kostengünstiger entwickelt werden. Sie wären auch einfacher und herstellerunabhängig mit weiteren Geräten nach Wahl zu vernetzen. Als erstes konkretes Produkt bietet RWE einen vorkonfigurierten Chip an, auf dem die Lemonbeat-Sprache bereits implementiert ist. Alternativ können Lizenzen für die reine Software erworben werden.

Als Ergebnis einer solchen Kooperation kommt schon im nächsten Frühjahr das neue Gardena smart system auf den Markt. „Die flexiblen Anwendungsmöglichkeiten und die einfache Umsetzung haben uns überzeugt“, sagt Joachim Heppler, Director Global Product Management Watering bei Gardena. „Dazu kommt das ausgefeilte Sicherheitskonzept von Lemonbeat. Denn wir legen größten Wert auf zuverlässige und sichere Kommunikation.“ Zur Produktserie gehören unter anderem zwei Modelle des Mähroboters Gardena smart Sileno, die Lemonbeat verwenden, sowie eine Bewässerungssteuerung. Auf der Basis dieses Kommunikationsstandards sollen dann bald weitere Geräte von Gardena den Garten immer smarter machen.