Finnland führend bei industrieller Kommunikation

Bild: obs/Eco-Soft Economic Software GmbH

Finnland entwickelt sich rasant zu einem Marktführer für komplexe IKT-Angebote aller Art. So auch bei Kommunikationslösungen wie dem industriellen Internet der Dinge (EN: Industrial Internet of Things – IIoT). Wie erfolgreich das kleine Land dabei ist, zeigt eine Studie von Accenture. Im Ländervergleich sieht Accenture Finnland weltweit an dritter Stelle, wenn es um die Verbreitung und Anwendung von IIoT-Lösungen geht. Das Land rangiert gleich hinter den USA und der Schweiz und schneidet damit unter den EU-Ländern am besten ab. Im Hinblick auf die Analyse der „Business Commons“, welche die technologischen und institutionellen Grundlagen für das Wachstum des IIoT-Sektors messen, nimmt Finnland weltweit sogar die Führungsposition ein.

obs/Finpro

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Finpro: Deutsche Hersteller und finnisches Know-how zusammenbringen

Die deutsche Wirtschaft, mit ihren vielen industriellen Branchenzweigen, steht im Fokus von Anbietern von IIoT und IKT-Angeboten – so auch für finnische Unternehmen. Diese Lösungen können maßgeblich dabei helfen, Deutschlands Wirtschaft bei der Transformation zur Industrie 4.0 zu unterstützen. Aus diesem Grund hat der finnische Handelsverband Finpro nun eine Kampagne gestartet, die deutsche Hersteller und finnisches Knowhow zusammenbringen soll. „Die deutsche Industrie steht an der Schwelle ihrer 4. industriellen Revolution, und finnisches Expertenwissen in punkto IIoT und IKT kann definitiv helfen, den richtigen Weg einzuschlagen“, erklärt Reijo Smolander, Senior Advisor bei Finpro.

Finnische IIoT und IKT Unternehmen haben eine Menge zu bieten

Im Bereich der industriellen IIoT und IKT-Lösungen hat Finnland in den letzten Jahren bemerkenswert wettbewerbsfähige Unternehmen in allen Teilen der Wertschöpfungskette hervorgebracht. So sind finnische Unternehmen heute in der Lage, unterschiedlichste Kundenbedürfnisse zu befriedigen. Dabei werden sie auch von einer starken IKT-Forschung unterstützt – dies belegt ebenfalls die Accenture-Studie.“Finnische Unternehmen haben bei IIoT und IKT eine Menge zu bieten, beispielsweise auf dem Gebiet der Nutzung gesammelter Daten“, sagt Smolander. „Die Angebote im Bereich Analytics erstrecken sich über zahlreiche Branchen, von der Automobil- und Fertigungsindustrie, Energiewirtschaft, CRM, Gesundheitswirtschaft bis hin zur Telekommunikationsbranche. Finnische Unternehmen können neben zukunftsweisenden Predictive und Prescriptive Analytics auch hochentwickelte Visualisierungsmethoden anbieten,“ so Smolander.

Nahtlose Zusammenarbeit von Experten

Finnland beweist auch, dass Unternehmen nicht notwendigerweise groß sein müssen, um wettbewerbsfähig zu sein. Was sie brauchen, ist eine tragfähige gemeinsame Infrastruktur im Hintergrund, in der sie zusammenarbeiten können, um Synergien zu schaffen. Aus diesem Grund haben sich beispielsweise etwa ein Dutzend finnische IIoT Start-ups zu einem Konsortium mit dem Namen „Beehive“ zusammengeschlossen. Das Ziel des Konsortiums besteht darin, Unternehmen komplette End-to-End-Lösungen anbieten zu können. Hier arbeiten Unternehmen wie Comptel, Tieto, Avarea und BaseN eng zusammen, um sowohl für große, international agierende Unternehmen, als auch für KMU den besten Service und die besten Lösungen bereitzustellen.

„Das Industrial Internet entwickelt sich so schnell, dass es für ein einzelnes Unternehmen schlichtweg unmöglich ist, alles zu bieten“, sagt Smolander. „Aus der Perspektive des Endkunden ist es wesentlich, dass verschiedene Anbieter nahtlos zusammenarbeiten, um die besten Lösungen zu finden.“

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