Essen in Deutschland: einsam und bequem, aber nachhaltig

92 Prozent der wichtigsten Gemüse- und Kräutersorten für Knorr-Produkte stammen bereits aus nachhaltigem Anbau, bis 2020 sollen es 100 Prozent sein. Quelle: obs/Unilever/Knorr. Wer ein Wein-Fachgeschäft aufsucht, erwartet vor allem zwei Dinge: eine gute Beratung und eine ebensolche Auswahl. Der Servicetest ergab, dass sich das Personal durch Fachkundigkeit auszeichnete. So wurden in den insgesamt 70 Filialbesuchen sämtliche Kundenfragen korrekt beantwortet. Auch das Angebot erzielte im Schnitt ein gutes Ergebnis. Nicht nur das Weinsortiment, sondern auch das vielfältige Weinzubehör sowie zahlreich vorhandene Aktionsangebote überzeugten. Um sich der starken Konkurrenz der Supermärkte zu erwehren, setzen die Weinhändler auch zunehmend auf Extra-Services. In der überwiegenden Anzahl der Filialen zählten kostenlose Weinverkostungen zum Angebot. Auch Veranstaltungen wie Wein-Seminare und Themenabende sind inzwischen probate Mittel der großen Fachhändler, um die Kundenbindung zu stärken. Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität: "Das Ziel, dem Kunden Einkaufs-Erlebnisse zu bescheren, ist kein Zufallsergebnis, sondern Ausdruck einer klaren Strategie." <a href="http://www.deutsches-business.tv">hallo</a>

Auch wenn die nach wie vor hohe Anzahl an Kochshows im deutschen TV anders vermuten ließe, zeigt eine aktuelle Studie: Deutsche bereiten unter der Woche durchschnittlich nur 0,9 Mahlzeiten am Tag frisch zu. Dafür nehmen sie sich selten mehr als 30 Minuten Zeit. Nur eine von im Durchschnitt zwei bis drei Mahlzeiten ist eine warme Speise. Das sind die niedrigsten Werte im europäischen Vergleich. Zudem geht es hierzulande beim Essen relativ einsam zu: An Wochentagen sitzt der Deutsche nur bei 1,22 Mahlzeiten gemeinsam mit anderen am Esstisch. Das Überraschende: Auch an Wochenenden sehen die Zahlen nicht bedeutend besser aus – dann werden aber immerhin 1,14 Mahlzeiten frisch zubereitet.

Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Studie, die unter 12.000 Verbrauchern in sechs europäischen Ländern durchgeführt und von Knorr in Auftrag gegeben wurde.

Deutsche schmecken den Unterschied

Mehr als zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) die in der Studie befragt wurden, glauben, dass ein Unterschied zwischen nachhaltig und konventionell angebautem Gemüse besteht. 57 Prozent finden, dass der Geschmack den Unterschied macht. Deshalb würden auch 53 Prozent der Befragten aus Deutschland ein Produkt eher kaufen, wenn es nachhaltig angebaute Zutaten enthält.

Gleichzeitig sind die Deutschen in Europa am skeptischsten, wenn es um Nachhaltigkeitsversprechen auf Verpackungen geht. Lediglich 24 Prozent der Deutschen wissen, wie sie Nachhaltigkeitslabels erkennen – und 83 Prozent sind sich nicht sicher, ob sie den Versprechen auf der Packung trauen können. Trotz all ihrer Zweifel kaufen Deutsche laut der Studie jedoch häufiger nachhaltige Produkte als Verbraucher in anderen europäischen Ländern.

Für Knorr ist nachhaltige Landwirtschaft der Schlüssel zur globalen Nahrungsmittelversorgung. 92 Prozent der wichtigsten Gemüse- und Kräutersorten für Knorr-Produkte stammen bereits aus nachhaltigem Anbau, bis 2020 sollen es 100 Prozent sein. Die Studienergebnisse bestätigen die Bedeutung von nachhaltiger Landwirtschaft – auch für Verbraucher – und sind daher ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren Lebensmittelindustrie.