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Elektromobilität - Die Zukunft der Fortbewegung

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E-Mobility-Beschleuniger für die Stadt.

In der Performance steht CeTrax einem konventionellen Aggregat in nichts nach. Quelle: ZF Friedrichshafen AG/Felix Kaestle.
Unterbrechungsfreie Beschleunigung, reduzierte Vibrationen im Fahrwerk und geräuscharmer Betrieb machen CeTrax zu einem Komfortgewinn für Passagiere. Quelle: ZF Friedrichshafen AG - Felix Kaestle.
Verkehrsunternehmen schätzen die großen Leistungsreserven sowie die hohe Wirtschaftlichkeit und Servicefreundlichkeit der AVE 130. Quelle: ZF Friedrichshafen AG.

ZF zeigt neuen elektrischen Zentralantrieb für Stadtbusse.

Mit einer neuen, rein elektrischen „Plug-and-Drive“-Lösung treibt der Automobilzulieferer ZF die Entwicklung zum lokal emissionsfreien ÖPNV voran. Dies belegt der Konzern mit einem neuen Stadtbus-Versuchsträger. Das Fahrzeug wird vom neuen elektrischen Zentralantrieb CeTrax angetrieben, der sich sowohl für Niederflur- wie auch Hochflur- Anwendungen eignet. Nachdem der Antrieb 2016 zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, gelang es dem Entwicklungsteam aus Friedrichshafen innerhalb eines Jahres, eine möglich CeTrax- Anwendung von der Theorie in die fahrbare Praxis umzusetzen. Neben CeTrax bietet ZF mit der elektrischen Portalachse AVE 130 sowie TraXon Hybrid weitere Lösungen zur Elektrifizierung von Bussen. Gezeigt wird dieses Portfolio auf der Busworld 2017, der bedeutendsten Messe für Stadt- und Reisebusse.

„CeTrax kann als Zentralantrieb in bestehende Fahrzeugplattformen installiert werden, ohne größere Änderungen beim Fahrwerk, den Achsen, der Statik oder dem Differenzial vornehmen zu müssen“, sagt Dr. Jochen Witzig, verantwortlich für die Entwicklung von Getriebesystemen in Bussen bei ZF. „Fahrzeughersteller reduzieren Entwicklungs- sowie Installationsaufwendungen, und wir wenden uns gezielt an Hersteller, die im Rahmen einer Plattformstrategie vorhandene konventionelle Modelle zusätzlich auf eine strombetriebene Fahrweise umstellen wollen. CeTrax ist ein innovatives Produkt, das den Wandel zur Elektromobilität schnell vorantreiben kann.“

Kraftvoll, flexibel und komfortabel

Mit einer maximalen Leistung von bis zu 300 kW und einem maximalen Drehmoment von 4.400 Newtonmetern steht CeTrax in Sachen Performance einem konventionellen Aggregat in nichts nach. Dabei beschleunigt der Bus sanft aus dem Stand heraus ohne Unterbrechungen des Antriebs-moments – und damit äußerst komfortabel für die Insassen. Zusätzlich erhöht sich der Komfort für Passagiere durch spürbar reduzierte Vibrationen im Fahrwerk und einen im Vergleich zu konventionellen Motoren geräuscharmen Betrieb. CeTrax lässt sich mit Direkttriebachsen sowie mit konventionellen Niederflurachsen kombinieren und deckt damit sowohl Low-Entry-Busse wie auch Niederflurbusse aller Größen ab. Mit einer systematischen Berücksichtigung des gesamten Antriebsstrangs sowie eines innovativen Layouts des E-Motors bietet der Zentralantrieb von ZF im Vergleich zu anderen Lösungen deutliche Gewichtsvorteile sowie eine hohe Performance und einen exzellenten Wirkungsgrad. Dank einer Steigfähigkeit bis zu 25 Prozent sind auch herausfordernde urbane Topografien kein Problem für den neuen E-Antrieb.

In Rekordzeit von Theorie zu Praxis

CeTrax wurde erstmals 2016 während der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover präsentiert. Die Installation und Abstimmung des Konzeptes in einen ZF-Versuchsträger gelang innerhalb eines knappen Jahres – ein Paradebeispiel für den schlanken, dynamischen Entwicklungsprozess, den ZF beherrscht. Damit kann das Unternehmen nicht nur schnell auf den Markt und technologische Weiterentwicklungen reagieren, sondern treibt den Wandel zur Elektromobilität aktiv voran.

ZF bietet E-Mobility-Lösungen für weitere Busanwendungen Neben dem neuentwickelten Zentralantrieb überzeugt ZF auch mit anderen E-Mobility-Lösungen. Die flexibel einsetzbare Elektroportalachse AVE 130 kann unterschiedliche Bustypen antreiben und glänzt mit enormer Zugkraft. Mit TraXon Hybrid, das über eine elektrische Maschine zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe verfügt, lassen sich bei schweren Nutzfahrzeugen wie Reisebussen oder Lkw alle Hybridfunktionalitäten umsetzen.

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