Deutschlands erste Soofa steht bei RWE

Quelle: obs/RWE Deutschland AG/Joerg Mettlach

Die erste Soofa in Deutschland steht seit heute auf dem Vorplatz der RWE Deutschland AG an der Kruppstraße in Essen. Soofa ist eine Bank mit Solarmodul, das Tag und Nacht das Aufladen von Smartphones und Tablets ermöglicht. Entwickelt wurde sie von drei deutschen Unternehmerinnen in den USA. Die Soofa wurde heute gemeinsam von Reinhard Paß, Oberbürgermeister der Stadt Essen, und Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland, eingeweiht.

Mit Soofa testet RWE digitale Innovation im öffentlichen Raum von Großstädten. „Die Soofa verbindet die Themen Digitalisierung, erneuerbare Energien und Energiespeicherung auf neuartige Weise. Wir sind davon überzeugt, dass die drei Entwicklerinnen damit den Nerv der Zeit getroffen haben. Mit solchen Solarlösungen verändern wir das urbane Leben“, so Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland. Insbesondere die junge Generation, die Generation E, wachse mit dem verstärkten Bewusstsein für diese Themen auf.

Dass die Soofa ausgerechnet in Essen steht, ist kein Zufall. Essen ist nicht nur Sitz der Zentrale der RWE Deutschland, sondern steht auch besonders für den Klimaschutz. Nicht ohne Grund wurde Essen mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ ausgezeichnet. Mit vielen Klimaschutz-Projekten ist Essen ein wichtiger Standort der Energiewende in Deutschland und Europa. Darüber freute sich Oberbürgermeister Paß besonders: „Es ist toll, dass wir nun als erste Stadt Deutschlands eine Soofa haben. Smartphones mit Sonnenenergie aufladen – das ist eine innovative Idee und passt optimal in eine Grüne Hauptstadt Europas.“

Entwickelt wurde die Soofa von Sandra Richter, Jutta Friedrichs und Nan Zhao, Ex-Trainee von RWE, im Jahr 2014 in Boston. Mit Hilfe eines 30W-Solarpanels und zwei USB-Anschlüssen zum Anstecken von Ladegeräten können Besucher an der Soofa ihre Mobilgeräte aufladen. Zusätzlich ist ein Energiespeicher eingebaut, der das Laden zu einem späteren Zeitpunkt ohne direkte Sonneneinstrahlung ermöglicht. Als eine der Gründerinnen 2014 das Konzept im Weißen Haus vorstellte, hat US-Präsident Obama auf einer Soofa Platz genommen.