Deutsche Direktvertriebsbranche setzte in 2014 mehr als 15 Milliarden Euro um

Quelle: DBTV

Gesamtbranchenumsatz von 15,3 Milliarden Euro entspricht einem Wachstum von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Anzahl der Vertriebspartner mit 823.000 so hoch wie nie.

Die Direktvertriebsunternehmen in Deutschland verzeichneten für das Jahr 2014 einen Gesamtumsatz von 15,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Umsatzplus von fünf Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, in dem 14,6 Milliarden Euro umgesetzt wurden. Seit 2007 hat der Umsatz der Direktvertriebsbranche im Durchschnitt jedes Jahr eine Steigerung von acht Prozent erreichen können. Zu diesen Ergebnissen kam die aktuelle Marktstudie der Universität Mannheim, die im Auftrag des Bundesverbands Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) durchgeführt wurde.

„Die Direktvertriebsbranche wächst kontinuierlich und hat überdurchschnittlich positive Zukunftserwartungen“, kommentiert Prof. Dr Florian Kraus von der Universität Mannheim die Studienergebnisse. „Trotz des boomenden Online-Handels ist es der Branche gelungen, ihr Image weiter zu verbessern und kontinuierlich Neukunden zu gewinnen.“

Um das Wachstum auch personell bewältigen zu können, hat sich die Anzahl der Vertriebspartner, die für Direktvertriebsunternehmen tätig sind, um knapp 100.000 Partner erhöht. „Dies ist eine Steigerung von über 13 Prozent“, konstatiert Jochen Acker, BDD Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Lux Deutschland. „Insgesamt zählt die Direktvertriebsbranche 823.000 selbständige Vertriebspartner, im Jahr 2013 waren es noch 724.000. Ein deutliches Zeichen dafür, dass sich der Direktvertrieb den wirtschaftlichen Herausforderungen erfolgreich gestellt hat. Der wesentliche Erfolgsfaktor im Direktvertrieb ist die optimale Rekrutierung und Bindung von Vertriebspartnern. Der Mensch muss deshalb im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie stehen.“

Die Erwartungen für die Zukunft fallen durchweg positiv aus: Direktvertriebsunternehmen rechnen für das aktuelle Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von neun Prozent auf über 16 Mrd. Euro. Zusätzlich soll die Zahl der Vertriebspartner in den kommenden fünf Jahren auf eine Million ansteigen.