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Das Internet der Dinge wird persönlich – Bosch setzt auf intelligente Assistenten

CES 2017: Das Internet der Dinge wird persönlich - Bosch setzt auf intelligente Assistenten.

Vernetzung erreicht nächste Entwicklungsstufe

Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen persönlichen Begleiter oder Schutzengel für jede Lebenslage. Jemand, der zum Beispiel weiß, ob Sie Ihren Herd angelassen haben – auch wenn Sie längst im Auto oder Büro sitzen. Auf der CES 2017 zeigt Bosch, dass dies durch vernetzte, personalisierte Lösungen bereits Realität ist. „Die Personalisierung ist ein wichtiger Trend in der Vernetzung. Diesen treiben wir voran“, so Bosch-Geschäftsführer Dr. Werner Struth bei der Pressekonferenz des Unternehmens auf der CES 2017 in Las Vegas. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen fokussiert sich auf der weltgrößten Messe für Konsumelektronik auf die Bereiche Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0.

Mit der stärkeren Personalisierung von Produkten und Services erreicht die Vernetzung nun die nächste Entwicklungsstufe: „Die vernetzte Welt wird zunehmend emotional. Geräte werden zu intelligenten Begleitern, die den Alltag erleichtern und sicherer machen – sei es zu Hause, in der Stadt, im Auto oder bei der Arbeit.“ So halten laut einer aktuellen Studie mehr als 60 Prozent der Befragten intelligente Assistenten für sinnvoll. „Bosch prägt alle Bereiche der vernetzten Welt. Wir sind gut aufgestellt, um auch in der Personalisierung der Vernetzung eine führende Rolle einzunehmen“, so Struth. Bosch könne wie nur wenige Unternehmen mit Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud das Internet der Dinge (IoT) aus einer Hand anbieten. Datensicherheit spiele dabei eine zentrale Rolle. „Kunden und Nutzer haben volle Transparenz und entscheiden selbst darüber, wie ihre Daten genutzt werden.“

Zudem habe sich Bosch zum Ziel gesetzt, 100 Prozent seiner elektronischen Erzeugnisse zu vernetzen und für jedes Produkt ein vernetztes Servicepaket anzubieten. „Vernetzte Technologien müssen immer einen Mehrwert bieten“, so Struth. Im Fokus stehe hierbei der Kunde: „Es wird immer wichtiger, sich mit cleveren Zusatzfunktionen und Services zu differenzieren und individuelle Bedürfnisse und Nutzungsgewohnheiten einzugehen“, sagte Struth. Das sei mit der Personalisierung von Produkten und Lösungen mithilfe von Vernetzung besser als je zuvor möglich.

Das Auto wird zum Assistenten

Bis 2022 soll der weltweite Markt für vernetzte Mobilität um jährlich fast 25 Prozent wachsen. Schon in wenigen Jahren werden Autos zum aktiven Teil des IoT und können mit anderen Verkehrsmitteln oder dem Smart Home kommunizieren. Auf der CES 2017 präsentiert Bosch mit einem neuen Konzeptfahrzeug, wie Lebenswelten nahtlos zusammenwachsen: „Das Fahrzeug wird zum zentralen Akteur, der domänenübergreifend kommuniziert“, sagte Struth. So wurde die personalisierte Kommunikation zwischen Auto und Fahrer weiter ausgebaut: Neue Funktionen vernetzen das Fahrzeug mit der Umgebung, dem smarten Zuhause oder der Autowerkstatt. Und sie ermöglichen das hochautomatisierte Fahren. „Bosch sorgt dafür, dass Mobilität und smarte Services mühelos verschmelzen“, so Struth. Wenn das Auto über die Cloud mit dem Smart Home oder sogar der Smart City verbunden ist, steige der Mehrwert für jeden Einzelnen. „Durch Vernetzung wird das Auto zum Assistenten auf vier Rädern.“

Das Bosch-Konzeptauto wartet darüber hinaus mit einer Reihe innovativer Technologien auf: Sobald der Fahrer sitzt, werden anhand einer Gesichtserkennung Lenkrad, Spiegel, Wunschtemperatur und Radiosender individuell eingestellt. Die Bedienung erfolgt über ein haptisches Touch-Displays und eine innovative Gestensteuerung – beide geben beim Bedienen eine fühlbare Rückmeldung. Fährt das Auto hochautomatisiert, ermöglichen cloudbasierte Dienste Videokonferenzen, die Einkaufsplanung fürs Wochenende oder das Abspielen der neuesten Videos. Nahezu 100 Stunden jährlich wird der typische Vielfahrer in den USA, in Deutschland oder China so im Jahr 2025 effizienter und entspannter nutzen können, zeigt eine von Bosch in Auftrag gegebene Studie. Rein technisch läuft die Vernetzung über Kommunikations-Steuergeräte sowie ein zentrales Gateway von Bosch – einem Knotenpunkt, der im Auto die Kommunikation über alle Datenbusse hinweg mit allen Domänen sicherstellt. Übertragungs- und Verschlüsselungslösungen von ETAS und ESCRYPT, beide Teil der Bosch-Gruppe, realisieren cloudbasierte, sichere Updates der Fahrzeugsoftware über das ganze Fahrzeugleben. Denn wenn das Auto mit der Umgebung kommuniziert, müssen regelmäßig Sicherheitsupdates aufgespielt werden.

In der Kommunikation mit der Umgebung übernimmt das Auto auch in der vernetzten Stadt wichtige Aufgaben. So wird es zum Beispiel mit Community-based Parking zum Assistenten bei der Parkplatzsuche. Im Vorbeifahren erkennt das Auto Lücken zwischen parkenden Fahrzeugen. Die erfassten Informationen werden in eine digitale Straßenkarte übertragen. Leistungsfähige Algorithmen von Bosch plausibilisieren die Daten und treffen eine Vorhersage zur Parkplatzsituation. Ein cloudbasierter Service, der anhand dieser Daten eine Echtzeit-Parkkarte erstellt, spart dem Autofahrer viel Zeit und Stress, aber auch Geld. 2017 sind Pilotaktivitäten in den USA geplant. Mit Mercedes-Benz erprobt Bosch das Community-based Parking bereits im Raum Stuttgart.

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