Christoph Zemelka ist Unternehmenssprecher des Jahres

Der Bosch-Sprecher ist von Wirtschaftsjournalisten im traditionellen Sprecherranking auf Platz 1 gesetzt. Quelle: Medienfachverlag Oberauer GmbH - Bosch.

Rosen zum Abschied: Eben hat Bosch-Sprecher Christoph Zemelka verkündet, dass er mit Jahresende seinen Platz in Stuttgart räumen wird und sich eine Auszeit nehmen will. Schon schicken ihm Wirtschaftsjournalisten das Zeugnis hinterher: Beim traditionellen Sprecher-Ranking des „Wirtschaftsjournalist“ steht Zemelka auf Platz 1 – trotz Dieselskandal, in dem auch Bosch steckt. Der Unternehmenssprecher scheint also einiges richtig gemacht zu haben.

Auf Platz 2 steht in diesem Jahr Christoph Horn von ZF Friedrichshafen. Am 3. Platz ist Ulrich Ott von der ING-DiBa. Rosen zum Abschied vielleicht auch für ihn, denn Ott hat bereits Mitte des Jahres seine Sprecherrolle abgegeben. Sein Wirken scheint allerdings immer noch anzuhalten. Mit dem 3. Platz in der Gesamtwertung schafft Ott erneut den 1. Platz im Banken-Vergleich. Ein ganzes Jahrzehnt hinweg haben Wirtschaftsjournalisten nun Jahr für Jahr Ott als besten Banken-Sprecher gereiht. Kein anderer Unternehmenssprecher in Deutschland hat über so lange Zeit eine derartige Spitzenplatzierung erzielt.

Erstaunliche Ergebnisse auch für die Autoindustrie. Sie ist bei Journalisten wieder deutlich auf der Überholspur. Peik von Bestenbostel holt Volkswagen auf Platz 25 (Vorjahr noch 108), Harald Hamprecht von Opel schaffte es 2018 auf Platz 29 (Vorjahr 59). Jörg Howe von Daimler ist nun auf Platz 34 (Vorjahr 66) und Josef Arweck verbesserte sich auf den 56. Platz (Vorjahr 83). Auch Dirk Arnold von Audi ist auf den 63. Platz nach vorne gefahren (Vorjahr 98).

Dagegen gibt es trotz aktiverer Öffentlichkeitsarbeit für Facebook noch kein brauchbares Ergebnis. Sprecher Klaus Gorny ist das Schlusslicht in diesem Jahr. Google-Sprecher Kai Oberbeck liegt übrigens nur knapp hinter Gorny. Dabei tritt Google im Gegensatz zu Facebook seit Jahren deutlich sensibler in der Öffentlichkeit auf.

Abgefragt wurde auch die Arbeit der Verbandssprecher. Holger Paul vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau ist wie schon im Vorjahr auf Platz 1 und damit bester Verbandssprecher 2018. Auf Platz 2 ist erneut Melanie Schmergal vom Bundesverband Deutscher Volksbanken und Raiffeisenbanken und auf Platz 3 ist André Schwarz vom Bundesverband Deutscher Groß- und Außenhandel. Den letzten Platz in der Liste der Verbandssprecher belegt Eckehart Rotter, Sprecher des Verbandes der Automobilindustrie.

Die kompletten Ergebnisse sind im aktuellen „Wirtschaftsjournalist“ veröffentlicht, der morgen im Medienfachverlag Oberauer erscheint. Das E-Paper ist im iKiosk oder hier erhältlich: www.newsroom.de/shop.