Chemiepark Knapsack – hohes Engagement für eine starke und bunte Region

Das gilt nicht nur für die Unternehmen des Chemieparks Knapsack, sondern auch für die Nachbarn des Chemieparks.

Viele der rund 2.200 hier tätigen Mitarbeiter kommen aus Hürth oder den umliegenden Stadtteilen – sie sind in der Region aktiv und engagieren sich dort in Vereinen oder sozialen Einrichtungen. Sportvereine wie der Tennis-Club Knapsack und der Segel-Club Knapsack beispielsweise wären ohne das persönliche Engagement der Mitarbeiter nicht vorstellbar, auch die Große Knapsacker Karnevals-Gesellschaft ist aus der Zusammenarbeit zwischen Nachbarn und Mitarbeitern beziehungsweise deren Angehörigen entstanden.

So ist der Chemiestandort auf dem Knapsacker Hügel nicht nur für den wirtschaftlichen Erfolg der Region von großer Bedeutung, sondern trägt auch in erheblichem Maße zu deren Identität bei. Unterstützung für Vereine und Schulen Auch die Standortunternehmen unterstützen seit vielen Jahren die Vereine, Schulen und sozialen Projekte in der Region.

Im Rahmen von Programmen wie beispielsweise der „Kinderakademie“ der Rhein-Erft Akademie oder „TuWaS“ (Technik und Wissenschaft an Schulen) wecken die InfraServ Knapsack bei Grundschulkindern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer, Informatik, Mathematik und Technik. Mit weiterführenden Schulen wie der Friedrich-Ebert-Realschule in Hürth oder dem Max-Ernst-Gymnasium in Brühl bestehen Kooperationen, die von Betriebserkundungen für Schüler und Lehrer über Praktika bis hin zur Durchführung von Unterrichtseinheiten in den Unternehmen des Chemieparks reichen.

Durch den regelmäßigen Austausch mit den Hochschulen der Region wird zudem sichergestellt, dass Studierende von einem außergewöhnlich hohen Praxisbezug profitieren. Im Fokus steht auch der traditionell offene Dialog mit Bürgern, Behörden und Politik.

Das rege Interesse an Veranstaltungen wie beispielsweise dem Nachbarschaftsdialog im Januar 2016 belegt das weiterhin gute Verhältnis zu den Nachbarn – mit mehr als 60 Teilnehmern verzeichnete dieser einen Besucherrekord. Ebenso gut besucht war die „Nacht der Technik“, bei der sich vor Ort rund 300 Technikbegeisterte einen Eindruck von der einzigartigen Chemieproduktion auf dem Knapsacker Hügel verschafften. „Diese Vernetzung in der Region über Institutionen, Politik und vor allem die Menschen hier vor Ort ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz unserer Nachbarn und den Erfolg für unseren Standort“, begeistert sich Dr.Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleitung InfraServ Knapsack.

Gute Auslastung, zahlreiche Investitionen in 2015 Auch wirtschaftlich ist der Chemiepark Knapsack mit seiner Infrastruktur für Investoren sowie für die ansässigen Unternehmen gleichermaßen attraktiv. Die Hanke Aromastoff Produktions GmbH baut vor Ort vier Labore mit eigenem Materiallager und Versand. Auch die ansässigen Standortunternehmen haben die Bedeutung des Chemieparks durch weitere Investitionen unterstrichen: Bayer CropScience beispielsweise reagierte auf die steigende Nachfrage nach seinen modernen Pflanzenschutzmitteln und investiert mehr als 150 Millionen Euro in den Bau einer neuen Produktionsanlage. Die Betreibergesellschaft des Chemiepark Knapsack, InfraServ Knapsack, errichtete für die Knapsack Cargo GmbH ein Lager für Chemikalien in Containern.

ICL Performance Products nahm eine zweite Phoshorpentasulfid-Entladestation in Betrieb, die über einen zusätzlichen Vorratstank verfügt. Die CABB GmbH investierte in die Modernisierung ihres Prozessleitsystems sowie in eine Tanklagererweiterung, die Clariant Plastics & Coatings (Deutschland) GmbH in eine neue Abgaswaschanlage und die Vinnolit GmbH & Co. KG in eine neue Natronlaugeverladestation.