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Beginnt die Winterzeit, startet in Sölden der Skiweltcup

Als am 18. August 1989 der Skiclub Sölden-Hochsölden ein förmliches Schreiben an den Tiroler Skiverband sendete, mit dem Ansinnen das Weltcup-Auftaktrennen 1991 in Sölden auszurichten, glaubte kaum jemand an die heutige Erfolgsgeschichte des AUDI FIS SKIWELTCUP Openings in Sölden.

Ein Blick zurück

Der Gletschercup von 1987, ein Einladungsrennen, bei dem die gesamte Weltklasse startete, war ein voller Erfolg. Als erster Sieger bei einem Skirennen auf einem Gletscher wurde der Franzose Frank Piccard gefeiert. Der FIS Ski Weltcup wird erstmals 1993, dann 1996, 1998, ab 2000 dann jährlich und nun bereits zum 20. Mal in Sölden gestartet. 2017 ist es ein ganz besonderer Auftakt, stehen doch die Olympischen Spiele auf dem Programm. Der Qualifikations-Druck ist vom ersten Rennen an gegeben, denn die Statistik zeigt, dass ll jene Athleten, die in Sölden gut abschneiden, in weiterer Folge zu den Gewinnern zählen.

Im ewigen Eis zum Star geworden

In Deutschland erinnert man sich gerne an den überraschenden Coup von Martina Ertl, die den Weltcup-Auftakt gewann, nachdem sie im ersten Durchgang nur auf Platz 15 rangierte. Ein Weltmeistertitel war die spätere Folge. Dem Franzosen Frank Piccard huschte ein cooles Gletscherlächeln über das Gesicht, als er nicht nur den 1. Gletschercup 1987 gewann, sondern auch ein Auto als Siegerpreis in Empfang nahm.

Das Rennen zählte damals nicht zum Weltcup. Im Februar 1988 war der smarte Franzose der gesamten Skiwelt als Super-G-Olympiasieger bekannt. Ein paar Jahre später gewann Piccard dann auch den ersten Weltcup-Riesentorlauf 1993 am Rettenbachgletscher. Der Stern vom großen Athleten Alberto Tomba begann ebenfalls in Sölden zu leuchten: Er gewann sein erstes Rennen mit Weltklassebesetzung in Sölden, zwar „nur“ ein Einladungsrennen für die Weltklasse – den Ötztaler Gletschercup.

Von da an verspürte er Lust auf jene Höhenluft, die es nur ganz oben am Siegespodest zu schnuppern gibt. Gerne kehrt er nach Sölden  zurück, denn auch der Weinkeller im Hotel Das Central und Söldens (Après-) Ski-Atmosphäre haben es dem Italo-Star angetan.

Sölden, wo der Herbst zum Winter wird

Die Idee der Gletscher-Skiweltcup-Rennen wurde zu Beginn mit Argusaugen beobachtet, umso mehr ist man heute von der Richtigkeit der Entscheidung überzeugt. Von Anfang an wurden am Rettenbachgletscher Riesenslaloms für Damen und Herren ausgetragen. Von den möglichen 80 Durchgängen seit 1993 konnten 75 durchgeführt werden. Nach einem extremen Wärmeeinbruch musste das Opening 2006 abgesagt werden. Im Jahr 2010 fiel der 2.

Durchgang der Herren einer hartnäckigen Nebelbank im Steilhang zum Opfer, sodass der 2. Durchgang nicht gestartet werden konnte und demzufolge das Weltcuprennen der Herren gesamthaft nicht gewertet wurde. Das Opening in Sölden ist aber auch ein Rennen der Extreme: der Steilhang gilt allgemein als längster 70%iger Steilhang im Riesenslalom-Skizirkus, die Zieleinfahrt dagegen als eine der flachsten.

Der Start in 3.040m ist der höchste in Europa.

Siege werden deutlich gefeiert

Beim ersten Weltcup 1993 betrug Anita Wachters Vorsprung auf die Zweitplatzierte Sophie Lefranc-Duvillard 2,23 Sekunden und Ted Ligety feierte 2012 mit 2,75 Sekunden Vorsprung den Rekordsieg vor Marcel Hirscher. Andererseits gab es in der Geschichte des Weltcup-Riesenslaloms nur einmal ein dreifaches Ex aequo Siegerpodest: Andrine Flemmen (NOR), Tina Maze (SLO) und Niki Hosp (AUT) fuhren 2002 die gleiche Zeit. Den knappsten Sieg bei den Herren fochten zwei österreichische Skistars am Rettenbachgletscher aus: Im Jahr 2000 siegte Hermann Maier vor Stephan Eberharter mit nur 0,06 Sekunden.

Fanclubs kommen wieder in Scharen

Auch die Fanclubs der einzelnen Stars haben ihr Kommen bereits fix gebucht und werden so wie in den letzten Jahren für Länderspielstimmung am Rettenbachgletscher sorgen. Beim Rennen selbst schauen tausende Fans aus dem Zielraum zu, die fast den gesamten Rennhang direkt einsehen.

Der Blick wandert blitzschnell zwischen „Live Bild“, Videowall und Zwischenzeittafel. Je nachdem wie die Uhr anhält geht ein tiefer werdendes Raunen oder ein Jubelschrei durch die Massen. Die Rennfahrer müssen sich auf ihr Gefühl verlassen und glauben Zeit gutmachen zu müssen, attackieren weiter und dem Publikum gefällt`s.

Emotionen entladen sich, Fahnen werden geschwenkt, Trompeten geblasen, Glocken geläutet, Applaus. Skiweltcup hautnah, bequem wie fast nirgends im Skizirkus, wird erlebt, Damen- und Herrenrennen mit dem gleichen Start und Ziel, demselben Steilhang. Es geht um Weltcuppunkte und um Kristall, von Anfang an!

Dem ersten Kräftemessen der Ski-Elite bei Damen und Herren, steht also in der Olympia Saison 2017/2018 nichts mehr  im Wege.

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