Babywunsch 2016: Dauerstress und Sex nach Zeitplan!

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Bei vielen Paaren will es mit dem Wunschkind nicht auf Anhieb klappen. Dass der Sex deshalb schon mal in einen puren Stressakt mit Erfolgsdruck ausartet, zeigt eine aktuelle Umfrage von babyclub.de. Für 71 Prozent der Befragten ist es schon lange Frust statt Lust.

Stress ist keine Basis für eine Schwangerschaft. Im Gegenteil. Stress kann dazu führen, dass der Kinderwunsch ausbleibt. Und dennoch geben bei einer Umfrage des Internetportals babyclub.de nur ein Drittel der Befragten an, eine Schwangerschaft einfach auf sich zukommen zu lassen.

Bedenklich: die meisten versuchen es erst weniger als sechs Monate

Dass es für ein Paar sehr belastend ist, wenn es mit einer Schwangerschaft bereits seit ein bis zwei Jahren nicht klappt, ist selbstverständlich. 17 Prozent fühlen sich aber bereits gestresst, obwohl sie es weniger als ein Jahr versuchen. Weitere 19 Prozent sogar erst weniger als sechs Monate.

Dabei sollten sich diese Paare vor Augen führen, dass eine Frau nur ein Mal im Monat schwanger werden kann und ihre Eizelle dabei etwa 24 Stunden lang fruchtbar ist. Da die männlichen Samen bis zu drei Tagen überleben und somit auch der Sex ein paar Tage vor den fruchtbaren Tagen zu einer Schwangerschaft führen kann, hat man somit ca. vier Tage Zeit für eine Befruchtung. Bedenkt man aber, dass auch weiterhin den alltäglichen Lebensaufgaben nachgegangen werden muss, man sich vielleicht mal nicht wohl fühlt und gegebenenfalls auch durch den Kinderwunsch gestresst ist, sind diese vier Tage im Monat nicht viel. Auch die Umstellung nach Absetzten der Pille bei der Frau, kann ein Grund sein. Fakt ist: auch bei zwei vollkommen gesunden Menschen kann es durchaus bis zu zwei Jahren dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt.

Zehn Prozent aus medizinischen Gründen kinderlos Bei all den im Grunde bedenkenlosen Ursachen dafür, dass sich das Wunschbaby noch etwas Zeit lässt: dauert es einem Paar mit Kinderwunsch bereits zu lange, sollte sich sowohl die Frau als auch der Mann von einem Arzt untersuchen lassen. Zehn Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, dass medizinische Gründe für die Kinderlosigkeit festgestellt wurden.