Arbeitszeitreport Deutschland 2016

Titel des Arbeitszeitreports 2016. Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/BAuA

Flexibilisierung durchdringt Arbeitszeitrealität in Deutschland. Zusammenhang zwischen Arbeitszeit, Gesundheit und Wohlbefinden.

Die Gestaltung der Arbeitszeit gehört zu den zentralen Fragestellungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Dabei geht es um die Dauer und Lage von Arbeitszeiten und Ruhezeiten sowie um die Planbarkeit und Beeinflussbarkeit der persönlichen Arbeitszeiten. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit – vor dem Hintergrund des Wandels der Arbeitswelt – wirft hierbei neue Fragen auf, die es gilt, faktenbasiert und differenziert zu beantworten.

Eine Basis für diese Antworten legt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit ihrem Arbeitszeitreport 2016, einer repräsentativen Befragung von rund 20.000 Beschäftigten in Deutschland. Die Daten geben differenziert Aufschluss über die Arbeitszeitrealität der Beschäftigten und erlauben daher eine Einschätzung zu Fragen der Arbeitszeitflexibilität und deren Gestaltung.

Flexible Arbeitszeiten prägen die Arbeitszeitrealität vieler Beschäftigten. Zwar geben immerhin 80 Prozent der Beschäftigten an, in der Regel Wochentags zwischen 7 und 19 Uhr zu arbeiten. Allerdings berichten 43 Prozent der Beschäftigten, mindestens einmal monatlich auch am Wochenende zu arbeiten. Über regelmäßige Rufbereitschaft sind 8 Prozent auch außerhalb ihrer Arbeitszeit an ihre Arbeit gebunden. 22 Prozent geben zudem an, dass ihr Arbeitsumfeld erwartet, dass sie im Privatleben für dienstliche Belange erreichbar sind.

Der 190 Seiten (1MB) starke „Arbeitsreport Deutschland 2016“ kann hier kostenlos per Downloat abgerufen werde.

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