Alles an Bord? Jeder zweite Deutsche vergisst etwas im Urlaub

Quelle: obs/L'TUR

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Viele Deutsche nehmen aus dem Urlaub zwar schöne Erinnerungen mit nach Hause, lassen aber versehentlich private Habseligkeiten am Reiseziel zurück. Das zeigt eine aktuelle Studie* im Auftrag der L’TUR Tourismus AG. Über die Hälfte der Bundesbürger (52 Prozent) hat demnach schon einmal etwas in den Ferien vergessen. Besonders Frauen stellen bei der Ankunft in der Heimat oft fest, dass ihnen das eine oder andere fehlt. Eine knappe Mehrheit der Männer versichert hingegen, immer alles in den Koffer einzupacken.

Wie die repräsentative Erhebung des Last Minute-Spezialisten L’TUR belegt, werden die mit Abstand meisten Gegenstände im Hotelzimmer vergessen (71 Prozent). 11 Prozent der Befragten sagten, dass sie beispielsweise nach einem Aufenthalt in der Lobby, am Pool oder im Wellness-Bereich Sachen vermissten. 14 Prozent gaben an, diverse Utensilien am Strand verloren zu haben. Auch beim Sightseeing und Besuchen in lokalen Cafés oder Restaurants (jeweils 11 Prozent) bleibt einiges liegen.

Jeder fünfte Reisende (21 Prozent) ist gedanklich offenbar so in Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres, dass ihm schon auf dem Hinweg manches von Bord geht. 12 Prozent passierte das Missgeschick auf der Heimreise – zum Beispiel im Flugzeug oder in der Bahn. Und was wird am häufigsten vergessen? Nachfolgend die Top Ten:

1. Bekleidung 2. Kosmetik 3. Brille 4. Bücher 5. Fotoapparat/Digitalkamera 6. Elektronikartikel (z.B. Handy-Ladegerät oder Rasierer) 7. Schmuck 8. Souvenirs 9. Dokumente wie Reisepass oder Personalausweis 10. Portemonnaie

In drei von vier Fällen (74 Prozent) erhielten die Betroffenen ihr Eigentum nicht wieder. Gut jeden Dritten (27 Prozent) ärgerte der Verlust, weil der vergessene Gegenstand nach eigenen Angaben ungeheuer wichtig war. 16 Prozent bezifferten den finanziellen Wert mit weniger als 10 Euro, 43 Prozent mit 10 bis 50 Euro, 23 Prozent mit 50 bis 100 Euro, 14 Prozent mit mehreren Hundert Euro. 4 Prozent der Befragten sagten, das Abhandengekommene sei sehr persönlich und deshalb unbezahlbar gewesen, etwa ein Erbstück mit hohem Erinnerungswert – oder der Ehering.

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