15 Prozent der Deutschen haben für Geschenke schon mal ihr Konto überzogen

Quelle: dbtv

Um die Liebsten zu Weihnachten zu beglücken, geben viele Menschen Geld aus. Nicht wenige verschulden sich dabei, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, die im Auftrag von RaboDirect Deutschland durchgeführt wurde. Keine Frage, das Schenken macht einfach Freude – vielleicht sogar eine größere als selber beschenkt zu werden. Wie die Sozialforscher von Forsa für die Direktbank jetzt herausfanden, hat jeder siebte Deutsche (15 %) allerdings schon mal für Präsente zu Heiligabend das Konto überzogen. Unter den 30- bis 44-Jährigen kommt das besonders häufig vor. Hier gibt jeder Vierte (24 %) zu, für den Gabentisch ins Minus gerutscht zu sein. Fast jeder Zweite der von Forsa Befragten (44 %) nutzte in der Vergangenheit hingegen seine eigenen Ersparnisse für Weihnachtsgeschenke. Vor allem für junge Leute zwischen 18 und 29 Jahren trifft dies zu (57 %).

Weihnachtsgeld für Geschenke.

Das Weihnachtsgeld als Finanzierungsquelle kam bei etwa der Hälfte aller Befragten (47 %) zum Einsatz. Die Deutschen, die ohnehin regelmäßig Euros auf die Seite legen (79 %), nutzen es besonders gern. So finanzierte jeder Zweite von ihnen den Kauf von Geschenken mit dem Weihnachtsgeld. Unter den Nicht-Sparern ist es lediglich jeder Dritte (37 %).

Geschenk-Favoriten.

Wenn Geld in Geschenke investiert wird, greifen die Deutschen laut Sparstudie von RaboDirect am liebsten zu Gutscheinen. Auch Bücher (52 %) und Eintrittskarten bzw. Tickets (44 %) landen häufig auf dem Gabentisch. Und für jeweils ein Drittel der Befragten gehören Spielzeug bzw. Spiele (37 %), Leckereien (36 %), Bargeld (33 %) und Selbstgemachtes (32 %) zu den bevorzugten Präsenten, um anderen eine Freude zu machen. Weniger im Fokus stehen Musik (25 %), Technik (24 %), Kleidung (23 %), Schmuck (21 %), Kosmetikartikel (18 %), Filme (18 %) und Dekorationsartikel bzw. Wohnaccessoires (16 %).

Allgemeines Sparverhalten.

Wie die Studie ebenfalls zeigt, sparen 17 % Prozent der Befragten eine Summe zwischen 50 und 100 Euro im Monat und 20% der Befragten 100-200 Euro. Fast jeder Dritte (29 %) spart sogar mehr als 200 Euro monatlich. 18 Prozent sparen in der Regel kein Geld.

Unabhängig davon, wie viel gespart wird, liegen die geplanten Pro-Kopf-Ausgaben für Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr laut einer Befragung der FOM Hochschule für Ökonomie und Management bei durchschnittlich 458,90 Euro.