10 Prozent mehr Sonne: Erfolgreiches erstes Halbjahr für Photovoltaik

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Ökostrom-Boom dank kräftigem Sonnenschein von der Küste bis zu den Alpen: In der ersten Jahreshälfte hat die Sonne 10 Prozent häufiger geschienen als gewöhnlich. Laut Deutschem Wetterdienst betrug die durchschnittliche Sonnenscheindauer von Januar bis Juni 863 Stunden – das sind 89 Stunden mehr als im vieljährlichen Mittel.

Das freut nicht nur die Sonnenanbeter, sondern auch die Umwelt, da die insgesamt 1,5 Millionen Solaranlagen in Deutschland einen immer größeren Beitrag zur Energieerzeugung beisteuern. 2014 waren es bereits 5,8 Prozent. Tendenz steigend, wie E.ON Solarexperte Franco Gola erklärt: „Auch dieses Jahr wird Sonnenenergie wieder einen erheblichen Anteil leisten. Eine E.ON-Photovoltaikanlage auf einem typischen Einfamilienhaus hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres beispielsweise schon so viel Energie erzeugt, um theoretisch damit einen modernen Kühlschrank 8 Jahre, einen Flachbildfernseher sogar 30 Jahre lang versorgen zu können.“

Speicher als ideale Ergänzung

Um die Sonnenenergie noch besser zu nutzen, bieten sich Stromspeicher als ideale Ergänzung für die Photovoltaikanlage zuhause an. So kann der Strom, der tagsüber auf dem eigenen Dach erzeugt wird, abends den Backofen heizen, den Laptop versorgen oder die Wäsche trocknen. „Speicher werden immer effektiver, bei gleichzeitig sinkenden Kosten“, ergänzt Franco Gola von E.ON. „Jeder dritte Privatkunde, der in diesem Jahr eine neue E.ON-Solaranlage installiert hat, hat sich gleich auch für ein passendes Speichermodell entschieden.“ Denn auch wenn sich Deutschland aktuell über den Traumsommer freut – Energie wird jederzeit benötigt, nicht nur an sonnigen Tagen, sondern auch am Abend und in der Nacht.