10 Jahre Gesundheits-Aktienfonds – Stabil in unsicheren Zeiten

Quelle: DBTV

Der globale Gesundheits-Aktienfonds „apo Medical Opportunities“, der am 31. August 2005 aufgelegt wurde, feiert 10 Jahre solides Wachstum. Aktuelle Analysen zeigen, dass der Fonds vor allem bei Börsenschwankungen für Stabilität sorgt. Die beiden Fondsmanagerteams sind seit dem ersten Tag Medical Strategy (München) und apoAsset (Düsseldorf), eine Beteiligung der apoBank und der Deutschen Ärzteversicherung.

„Gerade in unsicheren Zeiten ist der weltweite Gesundheitsmarkt besonders gut“, erläutert Kai Brüning, Senior Portfoliomanager der apoAsset. „Er ist relativ immun gegen konjunkturelle Schwankungen und hat langfristig großes Potenzial. Das liegt vor allem am demographischen Wandel und dem Aufstieg der Schwellenländer.“ Diese Stabilität zeigt auch die Entwicklung des Fonds, zum Beispiel im Vergleich zum globalen Aktienindex MSCI Welt: Der Fonds hat seit Jahresbeginn eine deutlich bessere Rendite erzielt bei viel geringeren Schwankungen. Diese Robustheit bestätigt auch der Vergleich seit Auflegung. Selbst unter allen Gesundheits-Aktienfonds hat der apo Medical Opportunities die geringste Schwankungsbreite.

Ausschlaggebend für den defensiven Charakter ist die Art und Weise, wie der Fonds in den Gesundheitsmarkt investiert. „Wir setzen nicht nur auf Pharma-Riesen, sondern auf mehr Innovationsthemen als andere Anbieter“, sagt Brüning. Neben Pharma umfasst der Fonds auch Biotechnologie, Medizintechnik, Generika, Dienstleistungen, IT/Digitalisierung und weitere Gesundheitsbereiche. Harald Schwarz, Geschäftsführer der Medical Strategy, nennt ein aktuelles Beispiel: „Im Bereich Biopharma – das sind Medikamente aus dem Bereich der Biotechnologie – sehen wir eine historisch beispiellose Flut von Innovationen, etwa bei der Krebs-Immuntherapie. Ein Ende dieses laufenden Innovationszyklus ist nicht absehbar.“

Die Fondsmanager wählen ihre Aktien unabhängig von Unternehmensgrößen, Indizes und Regionen aus. Neben der Analyse von Geschäftsmodellen mit klassischen Bewertungs-Kennzahlen steht die wissenschaftliche Analyse der Forschungsprojekte im Vordergrund. Die Fondsmanager werden dabei von hochrangig besetzten wissenschaftlichen Beiräten unterstützt. Die Absicherung von Währungsrisiken trägt ebenfalls zur Stabilität bei. Zudem sind Schwellenländer stärker vertreten als bei Wettbewerbern. Dieses Konzept hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter acht Mal die „Euro Fund Awards“.