Vier Tipps für den Besuch beim Hörgeräteakustiker

Wer gut hört steht in Kontakt mit seinem Umfeld und genießt seine Lebensqualität. Foto: FGH. Quelle: Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH).

Missverständnisse in Gesprächen oder Schwierigkeiten bei Telefonaten – bereits leichte Einschränkungen des Gehörs können Auswirkungen auf Alltagssituationen haben. Ein Termin beim Hörakustiker hilft die Lebensqualität zurückzubringen. Der Weg dahin ist einfacher als man denkt. Diese Aspekte sollte man dabei beachten:

Erwartungen: Wer den Weg zum Hörakustiker geht, hat den wichtigsten Schritt schon getan. Es geht darum, das eigene Hören zu verbessern und Lebensqualität wiederzuerlangen. Man möchte wieder aktiv am Leben teilnehmen! Für jeden birgt der akustische Alltag verschiedene Herausforderungen. Im Beratungsgespräch beim Hörgeräteakustiker wird die Frage aufkommen, in welchen Situationen Veränderungen gewünscht sind. Hier ist es jedem selbst überlassen, welche Gegebenheiten für den Einzelnen am wichtigsten sind: Besprechungen bei der Arbeit, Gespräche mit Freunden, Telefonate mit den Enkeln – für jeden können diese Konstellationen anders aussehen.

Motivation: Die Anpassung eines Hörgerätes ist ein sehr individueller Vorgang. Der Hörakustiker weiß genau, auf welche Facetten und Feinheiten es hierbei ankommt und berät dahingehend. Hörgeräte können bereits vergessene Höreindrücke zurückbringen. Verstehe ich meinen Partner bei einem Restaurantbesuch besser? Höre ich wieder die Vögel zwitschern? Wie klingt mein Lieblingslied? Wichtig ist es, auf das Fachwissen des Hörakustikers zu vertrauen und sich auf die Entdeckungstour einzulassen. Es lohnt sich, Unterstützung in Form von Familie oder Freunden mit zum Hörgeräteakustiker zu nehmen. Auf diese Weise kann man die neuen Höreindrücke mit jemandem teilen.

Neugier: Hörgeräte sind heutzutage kleine Hightech-Computer. Durch verschiedene hochkomplexe Rechenprozesse unterstützen Hörsysteme das menschliche Ohr so gut es geht und bilden es möglichst detailliert nach. Moderne Hörgerätetechnik unterscheidet Nebengeräusche von Sprache und reduziert den Störschall so,dass Sprache gut zu verstehen ist. Dabei erkennen Hörgeräte den Gesprächspartner und fokussieren sich auf diesen, um das Gespräch zu erleichtern.

Der richtige Ansprechpartner: Ein Hörgeräteakustiker nimmt sich Zeit für seine Kunden und dessen Ohren. Am Beginn der Hörgeräteanpassung steht eine Erfassung des Hörbedarfs, ein Hörtest und eine ausführliche Beratung. Hier sollten alle allgemeinen Fragen geklärt werden. Die rund 1500 Partnerakustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören bieten das gesamte Leistungsspektrum vom kostenlosen Hörtest über Auswahl, Anpassung und Programmierung geeigneter Hörgeräte bis hin zur mehrjährigen Nachbetreuung. Die FGH Partner sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt