Newsroom-Service

ŠKODA AUTO Deutschland GmbH

Sie erhalten in Kürze eine E-Mail.
X

SKODA setzt bei Transport und Logistik auf umweltfreundliche Lösungen

SKODA setzt bei Transport und Logistik auf umweltfreundliche Lösungen: SKODA baut seine umweltfreundliche Logistikflotte weiter aus und stellt im Stammwerk Mladá Boleslav vier Lastwagen mit CNG-Antrieb in Dienst (CNG = Compressed Natural Gas). Quelle: Skoda Auto Deutschland GmbH.
SKODA setzt bei Transport und Logistik auf umweltfreundliche Lösungen: Nach einer zweimonatigen Testphase gingen vor kurzem zwei Lkw mit CNG-Antrieb auf dem Gelände des SKODA Stammsitzes in Mladá Boleslav in den Alltagsbetrieb. Quelle: Skoda Auto Deutschland GmbH/René Fluger.

SKODA baut seine umweltfreundliche Logistikflotte weiter aus und stellt im Stammwerk Mladá Boleslav vier Lastwagen mit CNG-Antrieb in Dienst (CNG = Compressed Natural Gas). Diese vier Fahrzeuge werden für den Transport innerhalb des Firmengeländes verwendet, ein weiterer ist für den Zulieferbetrieb vorgesehen. Ihr Erdgasantrieb ermöglicht eine signifikante Reduzierung der Schadstoffemissionen und Transportkosten. Darüber hinaus setzt SKODA künftig auf ausgewählten Routen auf sogenannte ,Gigaliner‘. Dies spart jährlich bis zu 200 Tonnen CO2 ein.

„Im Zuge unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung widmen wir der Entwicklung umweltfreundlicher Logistiklösungen traditionell große Aufmerksamkeit“, sagt Michael Oeljeklaus, SKODA Vorstand für Produktion und Logistik. „Mit den erdgasbetriebenen Lkw leistet SKODA einen weiteren Beitrag für ein nachhaltiges Wirtschaften“, so Oeljeklaus weiter.

Nach einer zweimonatigen Testphase gingen vor kurzem vier Lkw mit CNG-Antrieb in den Alltagsbetrieb. Ein weiterer dieser umweltschonenden Lastwagen kommt für Transporte von und nach Stráz nad Nisou zum Einsatz. Er absolviert die 120 Kilometer lange Strecke zwölf Mal pro Woche und spart im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Dieselantrieb 16 Tonnen CO2 jährlich ein.

Die erdgasbetriebenen Lastwagen überzeugen mit deutlich geringeren Emissionen als Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb und punkteten während der Testphase mit 30 Prozent niedrigeren Kraftstoffkosten. Der Stickoxidausstoß (NOx) sinkt um 80 bis 90 Prozent, die Kohlenstoffmonoxid-Emissionen (CO) gehen um insgesamt 90 Prozent zurück. Bei einem Durchschnittsverbrauch von weniger als 50 Kilogramm CNG pro 100 Kilometer wird der Ausstoß von Feinstaub um bis zu 95 Prozent, der von CO2 um 25 Prozent minimiert.

Ein weiterer Fortschritt in puncto Umweltschutz sind die sogenannten ,Gigaliner‘, die SKODA fortan auf ausgewählten Strecken für den Transport von und zu Zulieferbetrieben einsetzt. Die bis zu 25 Meter langen Lastwagen bewegen pro Fahrt ein Warenvolumen von 150 Kubikmetern – 50 Prozent mehr als ein herkömmlicher Lkw. SKODA reduziert hierdurch die Anzahl der wöchentlichen Touren auf der 292 Kilometer langen Route zwischen Mladá Boleslav und Rokycany von 53 auf 35 – dies entspricht pro Jahr 250.000 Kilometern weniger und CO2-Einsparungen in Höhe von rund 200 Tonnen. Ein weiterer Benefit sind die niedrigeren Transportkosten.

SKODA setzt für die Produktionslogistik im Stammwerk Mladá Boleslav verstärkt auf lokal emissionsfreie Transporter mit batterieelektrischem Antrieb. So wurde ein Elektroschlepper mit zwei Anhängern im Rahmen eines Pilotprojekts zusätzlich mit Solarpaneelen ausgestattet. Die Photovoltaikmodule laden die Lithium-Ionen-Akkus während der Fahrt auf. Täglich legen die batterieelektrisch betriebenen Zugmaschinen rund 70 Kilometer zurück. Von der Nutzung des Solarstroms verspricht sich SKODA eine jährliche Energieeinsparung von circa zehn Prozent. Bewährt sich der Testlauf, wird SKODA mehr Fahrzeuge mit der Photovoltaiktechnologie ausstatten. Neben diesen Elektrozugmaschinen sind in den SKODA Werken 18 weitere batterieelektrisch betriebene Logistikschlepper im Einsatz.

Die CNG- und Elektrooffensive im Logistikbereich bildet einen weiteren Baustein der vielfältigen Umweltaktivitäten, die SKODA im Rahmen der Strategie ,GreenFuture‘ vorantreibt. Sie beruht auf mehreren Säulen: ,GreenProduct‘ befasst sich mit der Entwicklung möglichst umweltgerechter Fahrzeuge – sowohl was Kraftstoffbedarf als auch Materialien und Recyclingfähigkeiten betrifft. Mit ,GreenRetail‘ fördert die Marke das umweltschonende Wirtschaften ihrer Händlerbetriebe und Werkstätten. ,GreenFactory‘ fasst alle Aktivitäten zugunsten einer ressourcenschonenden Produktion zusammen. Zu dieser Säule zählt auch das Handlungsfeld ,GreenLogistics‘ für nachhaltige Logistiklösungen. Für die nähere Zukunft verfolgt der Hersteller die Vision, dass die Mehrheit der in der Nähe des böhmischen Werks ansässigen Zulieferer ihre Komponenten ausschließlich mit alternativ angetriebenen Lkw an die Montagebänder bringen.

Weitere Artikel aus diesem Newsroom











Produktionsstart für den SKODA OCTAVIA

Im Stammwerk Mladá Boleslav lief heute erstmals der umfangreich aufgewertete SKODA OCTAVIA vom Band. Mit neu gestalteter Front- und Heckpartie sowie hochmodernen Lösungen für Fahrerassistenzsysteme,…










SKODA baut YETI-Kapazitäten aus

Während der tschechische Automobilhersteller mit dem vor kurzem vorgestellten SKODA KODIAQ seine breit angelegte SUV-Offensive eingeläutet hat, erfreut sich der SKODA YETI – das erste…





Erste Detailaufnahmen des SKODA KODIAQ

Kurz vor der Weltpremiere des SKODA KODIAQ am 1. September in Berlin zeigt der tschechische Fahrzeughersteller Exterieurdetails seines neuen großen SUV-Modells. Diese vermitteln erstmals einen…






Veränderung im Vorstand bei SKODA

Klaus-Dieter Schürmann (52) übernimmt mit Wirkung zum 1. August 2016 im Vorstand von SKODA AUTO die Verantwortung für den kaufmännischen Bereich. Er folgt auf Winfried…