door2door treibt Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs weiter voran

Bundeskanzlerin lobte die Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs bei Besuch des Berliner Mobilitäts-Startups. Door2Door/Jördis Zähring.

Seit mehreren Jahren ist door2door spezialisiert auf die Analyse von Daten aus dem urbanen und regionalen Verkehr, um das Angebot des ÖPNV durch digitale Technologien zu optimieren und neue, flexible Verkehrsformen in den Markt einzuführen. Bereits Ende Januar besuchte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, das von Dr. Tom Kirschbaum und Maxim Nohroudi gegründete Mobilitäts-Startup door2door in Berlin. Ihr besonderes Interesse galt neben den Auswirkungen neuer Mobilitätsangebote auch den Möglichkeiten durch die Zusammenarbeit mit Startups wie door2door eine Steigerung der Innovationskraft etablierter Unternehmen zu erzielen. „Ich glaube sehr daran, dass der öffentliche Nahverkehr durch digitale Lösungen effizienter und komfortabler gestaltet werden kann“, so Merkel nach dem Treffen.

Direkt erfahrbar wird das Potential von Digitalisierung im öffentlichen Verkehr aktuell auch für Berlinale-Besucher in Berlin. Durch die Zusammenarbeit des Mobilitäts-Startups mit dem Premium-Automobilhersteller Audi im Rahmen der diesjährigen Berlinale haben Besucher der Filmfestspiele die Möglichkeit vom 9. bis zum 19. Februar 2017 in der Zeit von 17:00-01:00 Uhr ihre Fahrt von einem Berlinale Hotspot zum nächsten ganz einfach und bequem über die allygator shuttle App zu buchen. Die Fahrt im allygator shuttle wird dabei mit anderen Nutzern, die eine ähnliche Route haben, geteilt und ein intelligenter Algorithmus berechnet den schnellsten Weg durch den Stadtverkehr.

Ziel von door2door ist es, öffentliche Verkehrsmittel an die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen. „Wir unterstützen Städte und Verkehrsunternehmen dabei, weiterhin eine führende Rolle zu spielen, indem sie ihre bestehenden Verkehrslösungen intelligent gestalten und ihre Liniennetze ganz einfach mit neuen, komfortablen und dynamischen Angeboten ergänzen“, so Kirschbaum. Hierfür stellt das Unternehmen seine Software-Plattform zur Optimierung des urbanen und regionalen Verkehrs und zur Integration neuer nachfrageorientierter Angebote (On-Demand Shuttlebusse) den Städten und Unternehmen in vielen Städten Europas zur Verfügung. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass jedes neue Angebot in die bestehende Infrastruktur von U-Bahnen, S-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen eingebettet wird, denn nur so lassen sich nachhaltige Effizienzgewinne und eine Reduzierung der Fahrzeuge erreichen. „Unsere Vision ist die autofreie Stadt – ein Ziel, das sich mit digitalen Technologien tatsächlich erreichen lässt.“, betont Nohroudi.